(openPR) Das Berufsorientierungsprogramm im NRW-Übergangssystem „Kein Abschluss ohne Anschluss“
Im Rhein-Erft-Kreis nehmen im Schuljahr 2015/16 etwa 445 Schülerinnen und Schüler am Berufsorientierungsprogramm (BOP) teil, das dort mit 110.000 Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Am 20. August übergab der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel MdB die entsprechenden Bescheide an das CJD Berufsbildungswerk Frechen und das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW.
Das BOP wird im Rahmen des nordrhein-westfälischen Übergangssystems „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) umgesetzt. Hintergrund der Bundesförderung innerhalb des Landeskonzepts ist das gemeinsame Ziel, Übergangsmaßnahmen systematisch aufeinander abzustimmen. So setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung bis zum Ende des Schuljahres 2015/2016 in NRW insgesamt 11 Millionen Euro für das BOP ein, um das bestehende Landeskonzept KAoA zu ergänzen.
Die Übergabe der Bescheide fand im Frisiersalon im CJD Berufsbildungswerk Frechen statt, wo einige Jugendliche das Friseurhandwerk demonstrierten.
„Jeder hat Talent, jeder kann etwas! Mit dem Berufsorientierungsprogramm der Bundesregierung und dem Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ wollen wir jungen Menschen eine Idee davon geben, welche Talente und Stärken in ihnen stecken und wie sie diese später beruflich nutzen könnten. So steigen ihre Chancen, den passenden Beruf zu finden und die Motivation, einen Schulabschluss zu erreichen“, betonte Staatssekretär Rachel.
Bei der Umsetzung wird das BOP an das Landeskonzept angepasst. Es besteht aus einer eintägigen Potenzialanalyse, in der Jugendliche ihre berufsrelevanten Kompetenzen erkunden, und einer dreitägigen praktischen Berufsfelderkundung.
Das CJD Berufsbildungswerk Frechen erhält 38.250 Euro, um insgesamt 153 Schülerinnen und Schüler an 10 Förderschulen mit Potenzialanalyse und Berufsfelderkundung zu versorgen. „Wir freuen uns sehr, Schülerinnen und Schülern des Erftkreises die Chance geben zu können, für ihre anstehende Berufswahl in unserem Berufsbildungswerk in den verschiedenen Berufsfeldern Erfahrungen zu sammeln“, erklärte Uwe Schmitz, Fachbereichsleiter Rehabilitation und Gesundheit/berufliche Bildung im CJD NRW Süd/Rheinland.
Das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW erhält 73.000 Euro für insgesamt 292 Jugendliche. Dafür setzt das Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Kerpen – welches auf langjährige Erfahrungen in der Durchführung von Berufsorientierungsmaßnahmen zurückblicken kann – wieder alles daran, den Schülerinnen und Schülern gewinnbringende und gute Eindrücke für ihre spätere Berufswahl mitzugeben.
Die Schüler und Schülerinnen, die im Erftkreis ab September 2015 am BOP teilnehmen, werden nach der eintägigen Potenzialanalyse drei Tage lang Berufsfelder in verschiedenen Werkstätten erkunden – darunter Metall-, Holz-, Farbtechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft, Lager, Hochbau oder Friseur und Verkauf. Die Erfahrungen helfen ihnen sich beruflich zu orientieren.
Weitere Informationen:
www.berufsorientierungsprogramm.de
www.keinabschlussohneanschluss.nrw.de
Kontakt Bildungsträger:
CJD Berufsbildungswerk Frechen
Birgit Niclas (Kommunikation)
Clarenbergweg 81
50226 Frechen
Tel: 0 22 34 516-233
Fax: 0 22 34 516-198
cjd-frechen.de
Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH
Judith Wüllenweber (Verwaltung)
Humboldtstraße 30-36
50171 Kerpen
Tel: 02237 5618-23
Fax: 02237 69 69 550
abz-kerpen.de
berufsbildung-bau.de










