(openPR) Streitgespräch mit Bestseller-Autor Thilo Bode und Heinz Hetmeier in Frankfurt
Freitag, den 10. Juli 2015, 19 Uhr
Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt
Anmeldung erbeten unter:
, oder telefonisch unter 069 – 800 871 8400
Frankfurt am Main, 3. Juli 2015 – Der Foodwatch-Gründer und frühere Greenpeace-Geschäftsführer Thilo Bode hat sich in seinem aktuellen Buch TTIP vorgenommen. Für ihn das anstehende Handelsabkommen zwischen der EU und den USA eine „Freihan-delslüge“, wie bereits der Titel seines viel beachteten Werks herausstellt, das unter den Top Ten der Spiegel-Bestseller-Liste rangiert. Unter dem Titel „TTIP – Freihandels-lüge oder Freihandelschance, stellt er sich am kommenden Freitag, den 10. Juli, der Diskussion mit einem TTIP-Befürworter aus dem Hause Sigmar Gabriels: Heinz Het-meier, Referatsleiter Handelspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Die Moderation übernimmt die mehrfach ausgezeichnete Hörfunk-Journalistin Ulrike Holler.
„Gut informiert ist die Öffentlichkeit bisher nicht“
Es dürfte also wirklich spannend werden, zumal beide Diskussionspartner als streitba-re und gleichsam kompetente Experten gelten. Dabei ist keine Veranstaltung zu erwar-ten, die nur an der Oberfläche kratzt und sich mit Allgemeinplätzen aufhält. „Uns geht es darum, Licht ins Dunkle zu bringen“, erklären Eva Walther und Michael Erhardt vom Frankfurter Bündnis gegen TTIP, CETA & TISA. „Denn wie man auch immer zu TTIP stehen mag: Wirklich gut informiert ist die Öffentlichkeit bisher nicht.“ Auch wenn al-lein schon der Name des Frankfurter Bündnisses für dessen ablehnende Haltung ge-genüber den Handelsabkommen spricht: Mit der Veranstaltung soll ein konstruktiver Beitrag zur Debatte geleistet werden, weswegen auch großer Wert darauf gelegt wur-de, mit Heinz Hetmeier einen fachkundigen TTIP-Befürworter zu Wort kommen zu las-sen.
Alltägliches Leben der Menschen betroffen
Die Verhandlungen zu TTIP befinden sich auf der Zielgraden. Noch in diesem Jahr sollen im Europa-Parlament Entscheidungen über das äußerst umfangreiche Ver-tragswerk fallen. Das Thema ist also hochaktuell – und es geht jeden etwas an. Denn mit den Verhandlungen um TTIP ist es keineswegs so, dass sie nur im fernen Brüssel stattfinden und die Menschen hier vor Ort nicht betreffen. „Die Abkommen können sich – zugespitzt gesagt – auf unser tägliches Essen auf dem Teller und auf unsere zukünftigen Arbeitsbedingungen auswirken“, erläutern die Sprecher des Bündnisses Walther und Erhardt. „Nicht umsonst protestieren immer mehr Menschen gegen TTIP. Es ist eine Entscheidung von historischer Dimension.“
Kritiker befürchten, dass mit TTIP Hormonfleisch und Gentechnik in unsere Märkte gelangen sowie Umwelt- und Sozialstandards und Arbeitnehmerrechte unter die Räder kommen. Darüber hinaus sehen sie durch private Schiedsgerichtsverfahren rechts-staatliche Prinzipien und demokratische Entscheidungsfreiheiten in Gefahr, da Kon-zerne Staaten aufgrund unliebsamer politischer Entscheidungen verklagen könnten. Befürworter versprechen dagegen mehr Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum für Europa. Ob es so weit her ist mit den ökonomischen Chancen, oder ob die Risiken überwiegen, darüber wird die Diskussion sicher viele Anhaltspunkte liefern.







