(openPR) Mit der Auswahl des Stücks Teresa von Ávila für die Spielsaison 2015 traf die Theatergesellschaft Bad Endorf den Geschmack des Publikums. 4.812 Besucher sahen das von allen Seiten gelobte religiöse Schauspiel im drittältesten Theater Bayerns. Am Sonntag, den 21. Juni mussten über 40 Besucher wieder nach Hause geschickt werden, weil der Saal bereits brechend voll war. Die durchschnittliche Saalauslastung betrug bei allen Aufführungen etwa 83 Prozent.
Ebenso erfolgreich liest sich die Bilanz der während der Aufführungen durchgeführten Spendenaktion. Die Theaterbesucher erhielten ein von der Firma Miedl nach spanischem Originalrezept gebackenes Mandelherz als Souvenir und konnten dabei Geld für den Irmingardhof in Gstadt am Chiemsee spenden. Diese von der Björn-Schulz-Stiftung getragene Einrichtung betreut krebskranke Kinder und ihre Familien. Insgesamt kam ein Spendenbetrag von etwa 6.300 Euro zusammen. Der Theaterverein übergibt das Spendengeld innerhalb der nächsten Wochen an einen Vertreter der Björn-Schulz-Stiftung.
Paula Aiblinger, Autorin des Stücks und Darstellerin der Heiligen Teresa in Zwischenszenen sowie Hauptdarstellerin Christine Rossmy erhielten für ihre hervorragende Leistung ein Fotoalbum und eine handgeschnitzte Holzfigur. Julia Strobl, die Teresa von Ávila als Kind verkörperte, bekam Süßigkeiten. Bühnenelektriker Peter Pichler legte noch selbst gebackenen Kuchen in den Farben Schwarz und Braun-Weiß dazu. Diese Farben entsprechen den Ordensgewändern, die von den Darstellerinnen auf der Bühne getragen wurden.
Erster Vorstand Markus Mädler und Spielleiter Josef Kößlinger lobten die Zusammenarbeit im Verein auf und hinter der Bühne und auch die Arbeit vieler weiterer wichtiger Helfer wie Billeteure, Schminkerinnen, Näherinnen oder dem für die Werbung zuständigem Team. Dem anwesenden Pfarrvikar Stefan Leitenbacher dankte der Theaterverein für die umfangreiche Unterstützung durch die Bad Endorfer Pfarrei in allen Belangen.
Um im Spiel authentisch zu wirken, verzichteten einige Spieler seit Weihnachten auf Schere und Rasierer. Dorffrisör Michael Hastreiter befreite sie zusammen mit einer Assistentin direkt nach der letzten Aufführung von der zotteligen Haartracht. Das dabei eingenommene Geld spendete er in vollem Umfang dem Jugendrotkreuz in Bad Endorf, womit ein weiteres Mal eine gute Tat vollbracht wurde.













