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Intensiv- und Notfallbehandlung: Notärzte oft schlecht auf Atemwegssicherung vorbereitet

08.06.201510:16 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Intensiv- und Notfallbehandlung: Notärzte oft schlecht auf Atemwegssicherung vorbereitet
Intensiv- und Notfallbehandlung 1/2015
Intensiv- und Notfallbehandlung 1/2015

(openPR) "Analysen kritischer Zwischenfälle beim präklinischen Atemwegsmanagement ergeben, dass häufig anästhesiologische Grundkenntnisse der Rettungsdienstmitarbeiter fehlen," kritisieren Dr. Mahmut Sönmez (Düren) in der Fachzeitschrift Intensiv- und Notfallbehandlung. "Deshalb besteht einerseits die Notwendigkeit einer fundierten Ausbildung und eines regelmäßigen Trainings im Atemwegsmanagement und anderseits wird die Etablierung eines standardisierten Vorgehens bei einem schwierigen Atemweg ersichtlich."

"Selbst erfahrene Anästhesisten und Notfallmediziner stufen die präklinische endotracheale Intubation in 15% der Fälle als schwierig ein. In diesen Situationen gehen mehrfache Intubationsversuche mit dem Risiko unerwünschter Ereignisse einher. Bei Traumapatienten, die mehr als zwei Versuche zur erfolgreichen endotrachealen Intubation benötigen, konnte ein Anstieg von Hypoxien, Regurgitationen und Kreislaufstillständen nachgewiesen werden.

Entgegen den Mindestanforderungen vieler Landesärztekammern von mindestens 25 durchgeführten endotrachealen Intubationen zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Anästhesie und Notfallmedizin hier eine deutlich höhere Zahl von 100 Intubationen zum Erlernen - sowie zum Erhalt der Fähigkeit ein regelmäßiges Training mit jährlich mindestens zehn Intubationen.

Die supraglottische Atemwegssicherung bietet bei unzureichender Erfahrung in der endotrachealen Intubation eine Alternative. Hierunter fallen alle Ventilationshilfen, die außerhalb der Glottis liegen und im Bereich des Oropharynx und des proximalen Ösophagus die Atemwege offen halten. Die Lernkurve zum Platzieren dieser Atemhilfen ist deutlich steiler als bei der endotrachealen Intubation ..." Eingehend berichten die Autoren über die Möglichkeiten und Risiken der supraglottischen Atemwegssicherung. Bleiben die Verfahren erfolglos, wird jedoch "als ultima ratio ein chirurgischer Atemwegszugang unabdingbar."

>> Intensiv- und Notfallbehandlung 1/2015. www.dustri.de

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