(openPR) Das zum Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser (RkK), Freiburg i.Br. gehörende St. Josefskrankenhaus stellt nach der Inbetriebnahme des Kompetenzzentrums Notfallmedizin (KONO) mit jährlich über 6.000 Einsätzen den größten Notarztstandort in Baden-Württemberg. Schon seit 1983 obliegt dem St. Josefskrankenhaus die zentrale Notfallversorgung für die Region Freiburg. Zeitgleich mit dem Ausbau auf 5 Intensiv-Beatmungsplätzen wurden mit der Einweihung des Freiburger Notarztturmes neue, hochmoderne Räumlichkeiten geschaffen. Für die über 50 jeweils zur Hälfte aus Notärzten und Rettungsassistenten bestehenden Mitarbeiter ist es dadurch möglich, jedem Patienten individuell gerecht zu werden und eine schnelle Versorgung der Patienten sicherzustellen.
„Mit der Realisierung von 96 % der Einsätze in weniger als 15 Minuten liegen wir deutlich über dem landesweiten Durchschnittswert“ betonen die auch im Rettungsdienst aktiven Ärztlichen Leiter des KONO, Chefarzt Dr. Bertram Huber und Oberarzt Dr. Frank Koberne unisono. Beim Anteil der Fachärzte nimmt das KONO mit 90 % im Vergleich zum Landesdurchschnitt (60 %) eine Spitzenstellung ein. In Verbindung mit einer hochprofessionellen Prozessorganisation kann auf diese Weise ein im Vergleich zum Landesdurchschnitt mehr als doppelt so hoher Reanimationserfolg erreicht werden (Freiburg 2007 59%, Landesschnitt 24%). Beim Einsatz der richtigen medizinischen Maßnahmen (Indikation) für die unterschiedlichen Krankheitsbilder zeige sich der Vorteil der hohen Erfahrungswerte. Am deutlichsten sei dies am Anteil der Patienten zu erkennen, die von den Freiburger Notärzten nur ambulant behandelt werden. Auch hier nimmt das St. Josefskrankenhaus mit 19% ambulanten Versorgungen (Landesschnitt 6%) eine Spitzenstellung ein, erspart Patienten vermeidbare Krankenhauseinweisungen und dem Gesundheitssystem unnötige Ausgaben.
In enger Zusammenarbeit mit dem im Haus angesiedelten Regionalbeauftragten der Arbeitsgemeinschaft Südwest-deutscher Notärzte (AGSWN) werden jährlich ca. 45 Notärzte ausgebildet.


















