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Potential einfacher, preiswerter Qualitätsverbesserungen in der Intensivmedizin häufig ungenutzt

20.06.200709:30 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) "Können wir uns eine evidenzbasierte Sepsistherapie noch leisten?" fragen die Intensivmediziner J. Graf, M. Max (Marburg) und U. Janssens (Eschweiler). Die Antwort: "Der Einsatz teurer, aber effizienter Therapieverfahren sollte nicht generell rein ökonomisch orientierten Vorgaben zum Opfer fallen. Anderseits muss auch das große und weithin ungenutzte Potential einfacher, oft preiswerter Qualitätsverbesserungen in der Intensivmedizin genutzt werden."

"Die Anwendung kosten- und ressourcenintensiver therapeutischer Maßnahmen ist sicherlich nur im Umfeld einer qualitativ hochwertigen intensivmedizinischen Basisversorgung gerechtfertigt."

Aus einer Studie schließen die Autoren, "dass die bisher praktizierte Behandlung oft nicht dem gegenwärtig verfügbaren Wissensstand entspricht und verspätete oder ineffektive Maßnahmen eine Vergeudung von Ressourcen verursachen. Ein zentraler Punkt auf dem Weg zu einer kosteneffektiven Therapie der Sepsis scheint daher die Ausbildung von ärztlichem und pflegerischem Personal zu sein", schreiben die Autoren in "Intensiv- und Notfallbehandlung " (31/3).

Gemeinsam mit Kollegen bieten sie während des 4. Symposiums Intensivmedizin und Intensivpflege in Marburg Beiträge zur Fortbildung - und gleichzeitig Auseinandersetzungen mit der ökonomischen Problematik.

Programm: www.anaesthesie-intensivmedizin.com/intensiv-marburg-07/

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