(openPR) Köln, 4. Mai 2006 – Wie erreichen Arbeitgeber heute Resonanz in den Medien? Sie müssen mindestens 100 Mitarbeiter entlassen. Das ist derzeit die Aufmerksamkeitsschwelle für die Berichterstattung im Wirtschaftsteil der überregionalen deutschen Tageszeitungen. Möchte die Personalarbeit nicht in die Imagefalle tappen, müssen die Verantwortlichen in den Unternehmen die Medien regelmäßig über die eigene Arbeit informieren. Aktiv, kontinuierlich und professionell.
Meist pflegen Personalspezialisten heute keine Kontakte zu den Medien. Denn nur die wenigsten Unternehmen betreiben aktiv Öffentlichkeitsarbeit zu Human Resources-Themen. Die Folge: Arbeitgeber tauchen nur dann in den Medien auf, wenn sie Stellen abbauen, in Skandale verwickelt sind oder Leistungen für die Mitarbeiter kürzen. Dabei hat die Öffentlichkeit durchaus Interesse an Personalthemen. Sehr viele Menschen haben in ihrer direkten Erfahrungswelt damit zu tun – meist als Angestellte. An dieses Interesse können Arbeitgeber anknüpfen. Eine solche systematische Employer-PR unterstützt sinnvoll die eigene Arbeitgebermarke.
Zum anderen können Personalspezialisten damit auch etwas für das Image der Personalarbeit in ihrem Unternehmen tun. Denn sie haben seit Jahren einen schweren Stand. Im vergangenen Sommer drosch das millionenstarke US-Magazin „Fast Company“ unter dem Schlachtruf „Why we hate HR“ auf Personaler ein. Auch hierzulande ist das Image der HR-Profis angegriffen. Sie müssen nicht nur ihren Beitrag zur Wertschöpfung in den Unternehmen belegen, sondern sich auch besser verkaufen – nach innen wie nach außen.
Personal-PR ist auch für alle Dienstleistungsunternehmen interessant, deren Kunden in Personalabteilungen arbeiten. Sie haben gute Chancen, sich in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen. Denn ihre Perspektive umfasst eine Vielzahl von Unternehmen und Branchen. Sie erkennen frühzeitig Trends und bestimmen diese mit. Damit sind sie als Nachrichtenlieferanten für Medien interessant.











