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Smart Objects meet Smart Home: Aus Alltagsgegenständen werden intelligente Assistenten

(openPR) Jahrhunderte halfen uns Alltagsgegenstände aus Holz, Glas, Metall oder Plastik dabei, unseren zahlreichen Herausforderungen im Alltag wirkungsvoll zu begegnen. Nun bahnt sich im Smart Home Sektor seit einigen Jahren eine neue Generation ihren Weg – mit so genannten „Phygitals“. Dabei werden Naturprodukte und ursprünglich physische Materialien um Hard- und Software aufgewertet und zu intelligenten Helferlein die für uns mitdenken umgerüstet. So werden aus konventionellen Bestecken, Tellern, Töpfen, Tassen oder Zahnbürsten zunehmend Mess-, Unterstützungs- und Verhaltens-optimierungswerkzeuge: mit dem Anspruch, uns im Alltag zu assistieren und uns kognitiv zu entlasten.



Smart Objects integrieren sich ins Smart Home Ökosystem

Das Smart Home Universum wächst Jahr für Jahr – seit der Jahrtausendwende. Damals gingen Zukunftsvisionen vom selbstbestellenden, internetbasierten Kühlschrank die Runde. Etwa zeitgleich inspirierten digitale Bilderrahmen als „digitale Dia-Projektoren“ eine breitere Bevölkerungsschicht. Im Nu eroberten diese frühen Smart Objects Wohnzimmer und Büros. Doch so spannend diese Anwendungen für viele damals waren, leisteten sie noch keinen deutlichen Mehrwert im Vergleich zu ihren rein physischen Vorgängern. 15 Jahre später ergibt sich ein verändertes Bild. Viele intelligente Helferlein integrieren sich heute in das Smart Home Ökosystem und erheben den Anspruch für sich, unsere Wohn- und Lebensqualität und Sicherheit zu erhöhen und eine umfassende Informationsversorgung sicherzustellen. Einen besonderen Nutzen schaffen die Systemlösungen durch ihre Integration und Vernetzung von kompatibler Basistechnologie in Produktkomponenten aller Art im Wohnumfeld dadurch, dass sie sowohl zentral, als auch über Fernsteuerungen und Smart Home Apps ansteuerbar geworden sind. Die Vielzahl an Smart Products im Smart Home Universum lässt sich in mindestens sechs funktionale Kategorien einteilen, deren Grenzen untereinander fließend sind:

• Smart Energy: Heizung, Klimaanlage, Licht, Jalousien, Bodenbeläge
• Smart Cleaning: Staubsauger, Waschmaschine, Bügeleisen
• Smart Security and Safety: Alarmanlage, Rauchmelder, Überwachungskameras, Türschlösser, Blumentöpfe
• Vernetzte Unterhaltungselektronik: TV, Tablets, Smartphones, Spielkonsolen
• Smart Health Care: Zahnbürste, Kleidung, Schuhe, Bett
• Smart Kitchen: Kühlschrank, Herd, Besteck, Küchenmesser, Teller, Tassen, Töpfe, Pfannen, Messbecher, Waagen, Kaffeeautomaten, Toaster, Schneidebrett, Wasserkocher Milchflaschen, Grille

Technologischer Fortschritt macht’s möglich

Smart Objects folgen einem technologischen Trend, der durch die dynamische Entwicklung der Mikroelektronik und Informatik stetig weiter vorangetrieben wird. Eine grundlegende Funktion bei intelligenten Objekten ist deren eindeutige Identifikation. Aus diesem Grund stellt die drahtlose Datenübertragung via RFID (Radio Frequency Identification) eine Basistechnologie vieler Smart Objects dar. Stehen neben Identifikation und Datenspeicherung auch Funktionen wie bspw. Datenerfassung und Informationsverarbeitung im Vordergrund, kommen in der Regel drahtlose Sensornetzwerke zum Einsatz. Bei RFID wird lediglich ein Transponder (Tag), der eingehende Signale aufnimmt und ein Transceiver, der Signale auslesen kann benötigt. Aufgrund ihrer minimalen Größe brauchen die Transponder-Chips bzw. Funketiketten heutzutage keinen eigenen Energiespeicher mehr und werden bei ihrer Nutzung durch das elektromagnetische Strahlungsfeld des Transceivers mit Strom versorgt und anschließend ausgelesen.
Neben vielen Einsatzmöglichkeiten die sich aus der geringen Größe von Tags ergeben, ist die Technologie auch aus Kostensicht praktikabel geworden. So lassen sich über Funk miteinander kommunizierende Sensoren, die ihre Umgebung erfassen, sehr günstig in miniaturisierter Form herstellen und an beliebiger Stelle im Smart Home Kontext einbringen. Tags kosten heutzutage nur noch wenige Cents und werden zukünftig mit steigenden Stückzahlen preislich weiter sinken.
Neben Funkübertragung und Bluetooth-Technologie greifen viele Smart Objects auf das herkömmliche WLAN zu, um eine direkte Kommunikation zu Anwendern bereitzustellen, die, egal wo sie sich gerade befinden, Befehle an Smart Objects übermitteln oder Informationen von außen abrufen können. Darüber hinaus können zahlreiche Smart Home Helferlein mittlerweile auch untereinander kommunizieren und bilden damit einen weiteren Baustein bei der Machine-to-Machine-Communication ab.

Innovative Inspirationen aus dem häuslichen Alltag

Die Menge der vorhandenen Designstudien, Prototypen und Produkte im Smart Object Universum wächst kontinuierlich. Der folgende Überblick zeigt einen kleinen Ausschnitt.

Smart Home + Intelligentes Essbesteck

Das Essbesteck, das wir bis heute in weiten Teilen der Welt nutzen, ist fast so alt wie die Menschheit selbst und hat sich seitdem nur wenig verändert. In den vergangenen Jahren breitet sich die Intelligenz auf Löffel, Gabel und Messer aus. So erhebt Smart Spoon „Liftware“ von Google den Anspruch, das Zittern von Parkinson-Patienten auszugleichen und HAPIfork von Slow Control zu einer gesunden Ernährung beizutragen, indem die Nahrungsaufnahme kontrolliert und dokumentiert wird. Dabei zählt die smarte Gabel die Bewegungen pro Minute vom Teller bis zum Mund und errechnet außerdem die Essgeschwindigkeit, um gegebenenfalls zu mehr Ruhe zu animieren, da das Sättigungsgefühl bekanntermaßen erst nach 20 Minuten einsetzt.
Eine weitere fortschrittliche Variante von schlauem Besteck zeigt sich im Smart Knife von Electrolux aus Schweden. Das mit umfangreicher Sensorik ausgestattete Messer prüft die Speisen auf Haltbarkeit, Temperatur, sowie Nährstoff- und Zuckergehalt. Es soll zudem aktiv zur Verlängerung der Haltbarkeit des geschnittenen Lebensmittels beitragen, indem beim Schneiden negative Ionen abgesondert werden, die die Schnittfläche vor Oxidation schützen. Derzeit befindet sich das Produkt noch in der Entwicklung.

Smart Home + Intelligente Teller

Gleiches gilt für die nächste Generation von Tellern. Ein Projekt mit dem Arbeitstitel „My Diet Plate“, ebenfalls aus dem Electrolux Design Lab, zielt darauf ab, die Ernährungsweise von Menschen zu verbessern, indem die Teller individuelle Mengenangaben zu Fleisch, Salat, Beilagen und Nachtisch nach einem persönlichen Diätplan berechnen und mit Hilfe von LEDs zugänglich in Glastellern visualisieren. Alltagserprobt sind hingegen die RFID-Teller der Kantine der Mercedes-Benz-Bank in Stuttgart. Dort wird bereits seit Jahren vollautomatisch erkannt, welche Gerichte sich auf dem Teller des Gastes befinden, um anschließend ohne Verzögerungen und vollautomatisch deren Preis zu berechnen und so Zeit und Arbeitsleistung einzusparen.

Smart Home + Intelligente Töpfe

Noch bevor Teller, Messer und Gabel gebraucht werden, verbindet der „Crock-Pot WeMo Smart Slow Cooker“ die physische Zubereitung von Essen mit der digitalen Welt. Der Kochtopf bietet die Möglichkeit alle Funktionen von unterwegs aus mit dem Smartphone zu bedienen, die Temperatur zu verändern, sowie die Garzeit zu bestimmen und kann sogar mit Hilfe von Sensoren den aktuellen Status des Garguts abfragen.

Smart Home + Intelligente Bratpfanne

Analog dazu bietet die Pantelligent Smart Frying Pan ähnliche Funktionen – So kommen auch unerfahrene Kochneulinge bei der Zubereitung in der Bratpfanne zu genießbaren Ergebnissen. Temperatursensoren und Konnektivität zu Smartphones und Tablets sollen das ermöglichen, die darüber hinaus auch das Abrufen von Rezepten und die Speicherung eigener Kochideen bieten.

...weiterlesen im Innovation Blog von Digitale Innovation unter: http://www.digitale-innovation.de/smart-objects-meet-smart-home/

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