(openPR) Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber besucht die Cuculus GmbH, ein erfolgreiches Ilmenauer Software-Unternehmen für Smart Metering und Smart Home.
Der kleine Kasten mit dem langsam drehenden Rädchen hängt in jedem Haushalt. Kaum zu glauben, dass er bald Teil einer Revolution sein wird – der Smart Meter-Revolution. Denn bald sollen diese Zähler auch in Deutschland modernisiert werden. Die sogenannten intelligenten Zähler (Smart Meters) erfassen den Energieverbrauch und erlauben es, diesen über Smart Phones und den heimischen PC abzurufen, so dass es bei der Energierechnung keine Überraschungen gibt. Dafür benötigt es nicht nur intelligente Zähler, sondern auch eine Lösung, die Messwerte erfassen, interpretieren und verarbeiten kann.
Eines der Unternehmen, welche wegweisende Lösungen für Smart Metering und Smart Home entwickeln, ist die Cuculus GmbH in Ilmenau. Grund genug für Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber, den IT-Spezialisten für Smart Metering und Smart Home am 28. Februar 2014 zu besuchen. Übrigens nicht zum ersten Mal – schon vor sieben Jahren hatte er Cuculus kurz nach Unternehmensgründung einen Besuch abgestattet. Seitdem ist das Unternehmen stark gewachsen und verdoppelte allein in 2012 die Zahl seiner Mitarbeiter auf derzeit 60 Angestellte. „Es ist fantastisch zu sehen, wie ein Unternehmen aus Ilmenau in den Zukunftsbranchen Smart Metering und Smart Home so rasant wächst und internationale Zeichen setzt“, zeigt sich Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber beeindruckt.
Dieses Wachstum ist Zeichen einer europaweiten Entwicklung. Immer mehr Energieversorger modernisieren ihre Netzstruktur mit intelligenten Zählern und setzen verstärkt auf Smart Metering, bei dem die ZONOS™ Plattform von Cuculus eingesetzt wird. Außerdem kann der Energieversorger durch die nahtlose Integration von Smart Home dem Endkunden attraktive Lösungen anbieten – zum Beispiel für das Management der eigenen Solaranlage, die Steuerung der Heizung oder die Einrichtung eines Alarm-Assistenten.
„Smart Metering und Smart Home verzeichnen tatsächlich eine rasend schnelle Entwicklung. Uns gelingt es, beim derzeitigen internationalen Rennen um die besten Lösungen vorne mitzulaufen“, erklärt Gunnar Scharfe, Mitbegründer und Geschäftsführer der Cuculus GmbH, während der Firmenpräsentation.
Die Einführung von Smart Metering schreitet in anderen Ländern schneller voran, denn Deutschland befindet sich noch in der Endphase hinsichtlich der Festlegung rechtlicher Rahmenbedingungen. Auf der E-world energy and water 2014, der europäischen Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft, hat Cuculus eine Datenschutz- und Sicherheitsrichtlinien-konforme Lösung präsentieren können. „Wir freuen uns über unsere internationalen Erfolge und blicken auf einen Zuwachs an Kunden aus Deutschland, denn wir sind uns sicher, dass Smart Metering unabdingbar ist, damit die Energiewende für den Verbraucher bezahlbar wird“, ergänzt Kjartan V. Skaugvoll, CEO der Cuculus GmbH.
Die Internationalität spiegelt sich auch im Kundenportfolio und den Projekten der Cuculus GmbH wieder. Denn mit Kunden von Kapstadt (Südafrika) bis Stavanger (Norwegen) spielt Cuculus in der ersten Liga der Smart Metering-Branche und wurde für den European Smart Metering Award 2014 nominiert. Doch bei allen internationalen Erfolgen behält Gunnar Scharfe die Heimat immer im Blick. „Ein lokales Stadtwerk aus unserer Region als Kunde – das würde ich mir noch wünschen.“ Ein Szenario, das sich auch Oberbürgermeister Seeber sehr gut vorstellen kann, denn die Cuculus-Lösung ist auch für regionale Stadtwerke von großem Interesse.
Angesichts des starken Wachstums zeigt sich die Gewinnung neuer Fachkräfte in Ilmenau als große Herausforderung. Cuculus beschäftigt Werkstudenten und Praktikanten der nahegelegenen Technischen Universität Ilmenau und bietet die Begleitung von Master- und Bachelorarbeiten an. Cuculus legt besonderes Augenmerk auf die Rekrutierung von Informatikern und Ingenieuren für die Standorte Ilmenau, Köln und Leipzig, um auch in Zukunft mit dem globalen Markt zu wachsen.












