(openPR) Bei seiner ersten Langdistanzwanderung kam der Berliner Manager, Coach und Fotograf Sebastian Schmidt zu seinem Spitznamen „Mauersegler“. Er umrundete 2011 zu Fuß das ehemalige „West-Berlin“ auf dem 200 km langen Mauerweg. Schon ein Jahr später erhöhte er die Distanz und lief von Berlin bis nach Venedig. Für diese knapp 1.500 km lange Strecke brauchte er 57 Tage. Dabei ging es Schmidt nie um die sportliche Leistung. „Ich will laufen und ich will ankommen. Mich interessieren die Begegnungen mit den Menschen, die Landschaft und die Begegnungen mit mir selbst.“
Nun ist die nächste verrückte Idee geboren: Seit Schmidt letztes Jahr im August sein Auto gegen ein Pedelec (E-Bike) eintauschte, reizt es ihn herauszufinden, wie sich eine wirklich lange Fahrradtour anfühlt. Er beschließt kurzerhand, die komplette deutsche Grenze entlang zu fahren. In nüchternen Zahlen sind das immerhin 3.800 Kilometer. „Auch diesmal geht es mir nicht um eine körperliche Hochleistung. Deutschland ist ein wunderschönes Land und diese Schönheit möchte ich intensiv erleben. Wenn ich die Grenze entlang fahre, kann ich auch noch unsere 9 Nachbarländer besser kennenlernen. Das gibt ganz sicher wieder die Gelegenheit für wunderbare Geschichten und Erlebnisse.“ Schmidt will auch auf dieser Tour so einfach wie möglich reisen. „Ich plane nichts vor, sondern suche mir jeden Tag eine neue Unterkunft. Wenn es sein muss, schlafe ich auch im Zelt. Ich rechne mit einer Reisezeit von 6 bis 8 Wochen. Hetzen möchte ich nicht, denn der Weg ist ja schließlich das Ziel.“
Am 18.Juli 2015 wird Schmidt vor seiner Haustür starten, um in Richtung Osten zur deutsch polnischen Grenze zu radeln und dann im Uhrzeigersinn einmal ganz Deutschland zu umrunden.








