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Telemedizin / TeleReha: Neues Nachsorgeangebot für Patienten des Klinikums Luitpold

12.03.201519:06 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Telemedizin / TeleReha: Neues Nachsorgeangebot für Patienten des Klinikums Luitpold
Telemedizin eG für Patientenversorgung
Telemedizin eG für Patientenversorgung

(openPR) TeleReha: Reha-Nachsorge zuhause

Seit März 2015 hat sich das Klinikum Luitpold in Bad Kötzting der telemedizinischen Rehabilitationsnachsorge „EvoCare-Behandlung“ angeschlossen. Das Klinikum kann so seinen Reha-Patienten für sechs Wochen eine Weiterbetreuung in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Die TeleReha zu Hause ist ein neues und zusätzliches Nachsorgeangebot und stellt eine Alternative zu einer ambulanten Nachsorge im Klinikum dar.



Fachkundige Mitarbeiter – maßgeschneiderte Rehabilitation
Das Klinikum Luitpold und das Capio Klinikum Maximilian bilden zusammen das Mittelbayerische Rehabilitationszentrum in Bad Kötzting. Seit Dezember 2005 ist Bad Kötzting ein staatlich anerkanntes Kneippheilbad. Das Klinikum Luitpold liegt in Ostbayern, in der Oberpfalz, im Landkreis Cham. Unter der Leitung fachkundiger Mitarbeiter werden stationäre, teilstationäre sowie präventive Rehabilitationsmaßnahmen und Anschlussheil-behandlungen (stationär und ambulant) auf den Gebieten Orthopädie, Neurologie und Geriatrie durchgeführt. Die gegenseitige diagnostische und therapeutische Unterstützung aller drei Fachabteilungen ermöglicht eine maßgeschneiderte Rehabilitation bei den vielfältigsten Beschwerdebildern. Im Anschluss an eine stationäre oder ganztägig ambulante Rehabilitation kann eine Reha-Nachsorge in Betracht kommen.

Warum Reha-Nachsorge?
Die Reha-Nachsorge soll den eingetretenen Rehabilitationserfolg festigen. Die Träger der Deutschen Rentenversicherung haben hierfür spezielle Nachsorgeprogramme entwickelt. Die Rehabilitanden sollen durch die Nachsorge das in der Rehabilitation Erlernte in den Alltag übertragen, stabilisieren und fortentwickeln können. Bei einer Erkrankung des Bewegungsapparates steht Versicherten der DRV Bayern Süd eine intensivierte Reha-bilitationsnachsorge (IRENA) vor Ort im Klinikum Luitpold und neu die EvoCare-Behandlung als telemedizinisches Angebot zur TeleReha zu Hause zur Verfügung. Für Versicherte der DRV Bayern Süd kann durch den Beleg der Wirksamkeit der „EvoCare-Teletherapie“ eine Kostenübernahme für die Nachsorge zu Hause erfolgen.

IRENA und EvoCare-TeleReha, wo liegt der Unterschied?
Patienten können bei beiden Nachsorgeverfahren 24 physiotherapeutische und trainings-bezogene Maßnahmen in Anspruch nehmen, der Unterschied liegt in der Therapiefrequenz und im Ausführungsort.

Eine IRENA-Maßnahme findet in der Regel in 24 Gruppensitzungen in der Reha-Einrichtung statt und wird im Zeitraum von bis zu einem halben Jahr durchgeführt.

Bei der EvoCare-TeleReha kann der Patient die 24 Therapiesitzungen zu Hause in einem Zeitraum von sechs bis acht Wochen absolvieren.

…Die Telemedizin ist keine! Konkurrenz zu IRENA (Intensivierte REha-NAchsorge), sondern eine Ergänzung für Versicherte, die in abgelegenen Regionen wohnen oder wegen ihrer beruflichen Situation nur mit erheblichem Aufwand am Programm IRENA teilnehmen können. „So kann ich meine Übungen kontinuierlich und ohne Stress durchführen. Gerade mit Kindern, Familie und Beruf ist das die optimalste Lösung. Auch nach dem Ende der telemedizinischen Unterstützung werde ich mit diesem Training weitermachen“, teilte uns eine Patientin mit... Quelle: DRV Magazin BlickpunktSüd, Ausgabe 4/2013.

Informationen zur TeleReha der DRV Bayern Süd

Reha-Nachsorge für Zuhause - Studie belegt Wirksamkeit der Tele-Reha
Gute Vorsätze sind schnell gefasst – im Alltag allerdings kommt oft etwas dazwischen. So geht es auch manchen Reha-Patienten, die nach dem Klinikaufenthalt ihr Trainings-programm vernachlässigen. Hier kann die Teletherapie wertvolle Dienste leisten, wie ein Forschungsprojekt der DRV Bayern Süd unter Beweis gestellt hat. Reha-Patientinnen und –Patienten bekommen nach ihrer Entlassung aus der Klinik ein Multimedia-Gerät mit nach Hause. Vor der integrierten Kamera absolvieren sie daheim ihre Übungen. Der Therapeut in der Klinik sieht sich die Aufzeichnungen zeitversetzt an und teilt den Patienten mit, ob sie die Übungen richtig ausführen. Die Ergebnisse der Studie waren so positiv, dass die DRV Bayern Süd die Tele-Nachsorge jetzt allen Orthopädie-Patienten in ihren Kliniken anbietet. Die DRV Bayern Süd ist der erste gesetzliche Rentenversicherungsträger, der ein teletherapeutisches Nachsorgeprogramm eingeführt hat. Quelle: Magazin DRV Bayern Süd, zukunft jetzt, Ausgabe 4/2014.

Mit Reha von zu Hause wieder fit für den Job
Geschäftsführer Witthöft: „Nachsorge mit Teletherapie sichert Rehabilitationserfolg“
„Menschen mit einer Rehabilitation möglichst dauerhaft wieder fit für den Job zu machen ist eine der wichtigsten Aufgaben der Deutschen Rentenversicherung. Mit der Teletherapie können wir Patientinnen und Patienten auch nach der Rehamaßnahme begleiten und sichern so einen langfristigen Erfolg der Maßnahme“, so Gerhard Witthöft, Mitglied der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bayern Süd heute in München. Witthöft weiter: „Nach der Rückkehr aus der Rehabilitation kehrt der Alltag zurück und viele Betroffene brauchen Unterstützung das in der Klinik Erlernte auf zu Hause zu übertragen. Bei der Teletherapie stehen Patientinnen und Patienten in ihrem gewohnten Umfeld mit ihrem Therapeuten im Kontakt. Gelernte Übungen werden dabei zu Hause durchgeführt. Der Therapeut überwacht diese und gibt dabei Tipps. Der besondere Vorteil dabei ist, dass die Übungen in den Alltag integriert werden können. Mit dieser Nachsorge können wir Menschen weitere sechs Wochen bei ihrer Genesung unterstützen.“ Die Teletherapie war ein Forschungsprojekt der DRV Bayern Süd, das von Prof. Dr. med. W.F. Beyer, Medizinischer Direktor des Orthopädie-Zentrums Bad Füssing, geleitet wurde. Patientinnen und Patienten können nach ihrer Entlassung aus der Rehabilitationsklinik, ein Telemedizin-Gerät mit nach Hause bekommen. Hier werden kurze Übungen im Film erklärt, die der Patient vor dem Gerät trainiert. Die eingebaute Kamera zeichnet diese auf, damit der Therapeut in der Klinik sich diese zeitversetzt anschauen kann. Nach jedem Training bekommt der Patient ein Feedback und wird motiviert sein Training fortzusetzen. Die DRV Bayern Süd ist der erste gesetzliche Rentenversicherungsträger, der diese Art der Nachsorge eingeführt hat.
Quelle: Pressemitteilung DRV Bayern Süd – Erscheinungsdatum: 16.04.2014

Mut zu neuen Wegen in der Rehabilitation
…„Warum macht die DRV das? Wir wollen den Reha-Erfolg sichern, dazu benötigen wir Versorgungs- und Therapieangebote, die für unsere Kunden individuell und bequem, modern und schnell sowie auf die persönlichen Bedürfnisse und Erfordernisse zugeschnitten sind“, so Gerhard Witthöft. Mit der teletherapeutischen Nachsorge kann die ehemalige Patientin, bzw. der ehemalige Patient bequem zu Hause in einer für ihn angenehmen Zeit seine Übungen absolvieren. „Außerdem steht die teletherapeutisch Nachsorge nicht in Konkurrenz zur Intensivierten REha-NAchsorge (IRENA). Sie ergänzt das Angebot für die Nachsorge optimal“, betont Robert Zucker, Geschäftsführer der Klinik Höhenried.
Quelle: DRV Magazin BlickpunktSüd, Ausgabe 2/2014.

Sicherung des Reha-Erfolges mit Telemedizin als flächendeckendes Angebot
… „Nach der Reha ist vor der Reha – diesen Kreislauf zu durchbrechen, um die Selbsthilfeaktivität zu stärken, ist das Anliegen der DRV Bayern Süd“, so Gerhard Witthöft… Vorteile sind die Zeitunabhängigkeit, keine weiten Wege zur Reha-Nachsorge und individuelles Training. Nachhaltigkeit und Stabilisierung der körperlichen Aktivität sowie das kontinuierliche Fortführen der Übungen sind das Ergebnis… Quelle: DRV Magazin BlickpunktSüd, Ausgabe 4/2013.

Telemedizinisches Behandlungsverfahren EvoCare
Die EvoCare-Behandlung ist seit über 15 Jahren im Einsatz und durch zahlreiche wissenschaftliche Studien evaluiert. Was uns auszeichnet, ist unsere langjährige praktische Erfahrung in der telemedizinischen Versorgung von Menschen zu Hause. Es finden die evaluierten Versorgungsprozesse der EvoCare-Behandlung ihre Anwendung. Für uns ist Telemedizin ein neues Medium, um Patienten noch besser betreuen zu können, deshalb steht im Mittelpunkt der EvoCare-Behandlung eine intensive persönliche Betreuung durch einen Arzt / Therapeuten.

Das telemedizinische Behandlungsverfahren ermöglicht eine neuartige Form der Interaktion zwischen Arzt / Therapeut und Patient, die dennoch persönlich und vertraulich erfolgt. Mit dieser Methode ist die Behandlung erweiterbar, intensivierbar und zeitlich unabhängig. Die EvoCare-Behandlung basiert auf persönlich-individueller Supervision, Kontrolle und Adaptation - unabhängig vom Aufenthaltsort - in der Klinik, Praxis, Pflegeeinrichtung oder zu Hause. Für die Versorgungsdauer erhalten die Patienten einen EvoLino (Telemedizin-Leihgerät) zur Verfügung gestellt. Medizinisch-inhaltlich ist das gesamte Spektrum therapeutischer Übungen aus der Neurologie, Orthopädie und Inneren Medizin abgebildet und Vital- und Befindlichkeitsmonitorings sowie moderne Coachings sind enthalten.

Mit EvoCare können Therapieübungen aus der Logopädie (Neurolinguistik – Verbesserung der sprachlichen Leistungen im Lesen, Schreiben und Verstehen von Sprache), Ergotherapie (Hirnleistung, Kognition, Psychomotorik), Neuropsychologie (Übungen zur Behandlung von Einschränkungen bei Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Gedächtnis, Reaktion und Koordination) und Physiotherapie (Bewegung, Kräftigung) durchgeführt werden. Ein umfangreiches Übungsportfolio garantiert eine optimal auf die Bedürfnisse abgestimmte Therapie. Die geprüften und leitliniengerechten Therapieinhalte wurden in Zusammenarbeit mit führenden Wissenschaftlern entwickelt und werden laufend erweitert.

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