(openPR) Die Erinnerung an den Holocaust bleibe eine Sache aller Bürger, die in Deutschland leben. Das hat Bundespräsident Gauck am 70. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung im Bundestag betont. Es gebe keine deutsche Identität ohne Auschwitz, sagte Gauck darüber hinaus.
70 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz hat Bundespräsident Joachim Gauck die Deutschen dazu aufgerufen, auch künftig das Miteinander unterschiedlicher Kulturen und Religionen zu ermöglichen. "Die Gemeinschaft, in der wir alle leben wollen, wird nur dort gedeihen, wo die Würde des Einzelnen geachtet wird und wo Solidarität gelebt wird", sagte Gauck in der Gedenkstunde des Bundestages zur Auschwitz-Befreiung. Gauck betonte in seiner Rede auch, dass die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen insbesondere bei den jungen Menschen schwinden könnte.
Ob eine solche Erinnerungskultur für die Bundesrepublik Deutschland noch sinnvoll ist, soll hier nicht bewertet werden. Der Islam und der Holocaust mögen ja nach dem Ansinnen der Bundespolitiker beide zu Deutschland gehören, aber viele Bundesbürger verwahren sich gegen eine Identität, welche die Nazizeit als unverzichtbaren Bestandteil enthalten soll. Richtig ist, dass Deutschland Verantwortung in der Welt übernehmen muss, da dieses Verantwortungsbewusstsein auch aus seiner eigenen Geschichte erwächst. Falsch aber sind Schuld und Sühne für die Ewigkeit, sowie die Angst in Deutschland vor jeder Kritik am den Juden, auch wenn diese Worte kaum moralisch nachzuvollziehen sein werden. Die junge Generation der Bundesrepublik Deutschland ist Jahr für Jahr immer weniger bereit, sich in einer Zeit Schuldkomplexe aufdrängen zu lassen, in welcher einem Staat Israel nicht ohne Grund mit Kriegsverbrechen im Westjordanland in Verbindung gebracht werden.
Den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, welcher auf sein eigenes Volk schießen lässt hierbei als Ehrengast zu diesen Feierlichkeiten zu laden, obwohl diese Feier nicht politisiert werden sollte, indem man eben "keine Einladungen offiziell verschickte", wirft von Seiten BERLINER TAGESZEITUNG - Berliner Tageblatt - Deutsche Tageszeitung, die Frage der ungehobelten Frechheit auf, warum der russische Staatspräsident Wladimir Putin als Vertreter Russlands nicht geladen wurde.
Schließlich hat die ruhmreiche sowjetische Rote Armee das deutsche Konzentrationslager Auschwitz ebenso befreit, wie es die Welt Schlussendlich vom Massenmörder und "Gröfatz" (Größten Führer aller Zeiten) Adolf Hitler erlöste...













