openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Senioren erleben digitales Miteinander

22.01.201518:17 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Tablet-PCs schaffen im Quartier »Rauner« in Kirchheim/Teck mehr Lebensqualität im Alter

Wie kommunikationsunterstützende Technologien die Lebensqualität älterer Menschen verbessern können, erprobt das Fraunhofer IAO momentan im Projekt »SONIA« in Kirchheim unter Teck. Im dortigen Quartier »Rauner« treten Seniorinnen und Senioren mit einer eigens dafür entwickelten Tablet-Plattform miteinander in Kontakt.



Das Verbundprojekt SONIA (Soziale Inklusion durch technikgestützte Kommunikationsangebote im Stadt-Land-Vergleich) möchte mittels kommunikationsunterstützender Technologien die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen erhöhen. Virtuelle Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten sollen so die Gemeinschaft wohnortnah stärken. Denn das unmittelbare Wohnumfeld wird für die selbstständige Lebensführung und das individuelle Wohlbefinden immer bedeutsamer.

Persönlicher Kontakt wird erleichtert

Die im Projekt durchgeführte Bedarfsanalyse im Quartier Rauner in Kirchheim unter Teck zeigt ein eindeutiges Ergebnis: Ältere Menschen wünschen sich »ein Miteinander, Begegnung und Informationen«. Ausgehend von diesem Ergebnis erfolgte die Konzeption einer geeigneten Tablet-Oberfläche. Mit dieser SONIA-Plattform wurde ein »Raum des Austauschs« für Seniorinnen und Senioren bereitgestellt, der das gemeinschaftliche Miteinander unterstützt. Die Plattform ermöglicht es, per E-Mail, Chat oder Skype persönliche Kontakte zu knüpfen, im Veranstaltungskalender aktuelle Quartiersaktivitäten zu kommunizieren und an einem virtuellen schwarzen Brett Hilfsangebote sowie gemeinsame Aktivitäten untereinander auszutauschen.

Der virtuelle »Raum des Austauschs« ist eng an lokale Strukturen, Gruppen und Organisationen gekoppelt. Dies gewährleistet zum einen die Verankerung der Angebote der Plattform im Lebensalltag der Seniorinnen und Senioren und somit eine entsprechende Identifikation. Zum anderen kann so das Angebot nach Abschluss des Projekts im regionalen Umfeld weitergeführt werden. Eingebunden sind die Aktivitäten in quartiersbezogene Versorgungsstrukturen im Rauner mit einem Bürgertreff und einem Quartiersmanagement.

Vom virtuellen Kontakt zur realen Begegnung

Im Quartier Rauner sind 37 Seniorinnen und Senioren zwischen 60 und 80 Jahre aktiv, zum Teil ohne jede Vorerfahrung mit PC oder Tablet. Vor allem der Chat und das schwarze Brett zum Austausch und zur Verabredung für gemeinsame Aktivitäten erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Aktivitäten reichen vom virtuellen »Schwätzchen« per Chat über interaktives Kuchenbacken und anschließender Verköstigung bis hin zur gegenseitigen Unterstützung beim wöchentlichen Einkauf.

Das Projekt wird vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg gefördert. Weitere Projektpartner sind die Hochschule Furtwangen (HFU), das Entwicklungszentrum »Gut altwerden«, die Paul-Wilhelm von Keppler Stiftung, das Geriatrische Zentrum der Universität Tübingen und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 835642
 629

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Senioren erleben digitales Miteinander“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Fraunhofer IAO

Digitales Lieferzonen-Management in Stuttgart
Digitales Lieferzonen-Management in Stuttgart
In der vielbefahrenen Stadt Stuttgart sind Ladeflächen für Lieferfahrzeuge häufig von anderen Verkehrsteilnehmenden belegt. Daher halten die Lieferdienstleister häufig in zweiter Reihe oder auf Geh- und Radwegen. Zur Verbesserung dieser Situation konzipiert die Landeshauptstadt gemeinsam mit dem IAT der Universität Stuttgart und Parkunload® eine App mit Echtzeitdaten. In der schwäbischen Landeshauptstadt nimmt der Lieferverkehr einen hohen und ansteigenden Anteil des gesamten Verkehrsaufkommens ein. Dementsprechend hoch ist auch der Bedarf a…
Kommunale Daten für zukunftsorientierte Stadtentwicklung
Kommunale Daten für zukunftsorientierte Stadtentwicklung
Handlungsleitfaden des Fraunhofer IAO bietet Orientierungshilfe für den Umgang mit kommunalen Daten Welche Daten liegen kommunalen Verwaltungen vor, wie können sie diese organisieren und für ihre Aufgaben gezielt nutzen? Das Fraunhofer IAO hat im kommunalen InnovationsCenter@bw (KIC@bw) die wissenschaftlichen Praxiserfahrungen in einem Handlungsleitfaden gebündelt. Dieser bietet Orientierungswissen und zeigt Anwendungsfelder, Handlungsoptionen sowie Entwicklungsmöglichkeiten auf. Ob durch Verwaltungsdigitalisierung oder die Nutzung von digi…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Frau Yvonne Asch wird Lebenshelferin in Winsen (Luhe) - SeniorenLebenshilfe vergrößert ihr HelferteamBild: Frau Yvonne Asch wird Lebenshelferin in Winsen (Luhe) - SeniorenLebenshilfe vergrößert ihr Helferteam
Frau Yvonne Asch wird Lebenshelferin in Winsen (Luhe) - SeniorenLebenshilfe vergrößert ihr Helferteam
… zwischen Senior und Lebenshelfer passt, lernen sich die Beteiligten zu Beginn erst einmal unverbindlich und kostenfrei kennen und entscheiden dann, ob und wie sie miteinander arbeiten möchten. Frau Yvonne Asch betreut Senioren in Winsen (Luhe) Der liebevollen und kreativen Mutter zweier Kinder liegt es am Herzen, auch beruflich einen verbindenden und …
Bild: Senioren- und Pflegebedarf für mehr Lebensqualität – der neue Wehrfritz - KatalogBild: Senioren- und Pflegebedarf für mehr Lebensqualität – der neue Wehrfritz - Katalog
Senioren- und Pflegebedarf für mehr Lebensqualität – der neue Wehrfritz - Katalog
… Bedürfnisse dazu. Oft sind es Kleinigkeiten, die uns das Leben erleichtern und damit schöner machen. Genau hier setzt die Wehrfritz GmbH mit dem neuen „miteinander leben“-Katalog Senioren- und Pflegebedarf für mehr Lebensqualität an. Dieser Katalog gibt Anregungen für die geistige und körperliche Fitness, die abwechslungsreiche Gestaltung des Pflegealltags und …
Der Miteinander-Montag an der Hochschule Worms
Der Miteinander-Montag an der Hochschule Worms
… mit Prof. Dr. Werner König (Fachbereich Informatik) und Sabine Steffens (Abteilungsleiterin der Fachstelle für Senioren und Inklusion der Stadt Worms) „Miteinander-Montag“ als wöchentlicher TreffpunktEin zentrales Ergebnis des Workshops ist die Einführung des „Miteinander-Montags“ – ein neues wöchentliches Format, das Studierende, Beschäftigte sowie …
Bild: Franziska Heubeck wird erste Lebenshelferin in König Wusterhausen - SeniorenLebenshilfe erweitert ihr AngebotBild: Franziska Heubeck wird erste Lebenshelferin in König Wusterhausen - SeniorenLebenshilfe erweitert ihr Angebot
Franziska Heubeck wird erste Lebenshelferin in König Wusterhausen - SeniorenLebenshilfe erweitert ihr Angebot
… mit ihren Senioren, begleiten sie bei Spieleabenden oder helfen ihnen, ihre Hobbys so lange wie möglich auszuüben. Damit für dieses aktive und würdevolle Miteinander die Chemie stimmt, lernen sich Lebenshelfer und Seniorin oder Senior vorab entspannt und unverbindlich kennen. Franziska Heubeck wird erste Lebenshelferin in Königs Wusterhausen In einem …
Bild: SeniorenLebenshilfe erweitert ihr Team in Dresden: Frau Sylvia Pönig engagiert sich als LebenshelferinBild: SeniorenLebenshilfe erweitert ihr Team in Dresden: Frau Sylvia Pönig engagiert sich als Lebenshelferin
SeniorenLebenshilfe erweitert ihr Team in Dresden: Frau Sylvia Pönig engagiert sich als Lebenshelferin
… Bestandteil des Dienstleistungsangebotes. Auch die gemeinsame Freizeitgestaltung steht auf dem Plan: Ausflüge, Parkspaziergänge und Familienfeiern - alles kann organisiert und miteinander gestaltet werden. Somit haben die Senioren einen motivierenden und einfühlsamen Gesprächspartner und Unterstützer an ihrer Seite. Das Angebot der Lebenshelferinnen …
Bild: Preis 2010 für seniorenfreundliche Städte und GemeindenBild: Preis 2010 für seniorenfreundliche Städte und Gemeinden
Preis 2010 für seniorenfreundliche Städte und Gemeinden
… Senioren in den Kommunen geschaffen werden, so können dabei auch neue Arbeitsplätze entstehen.“ Darüber hinaus kommt den Gemeinden bei einem generationenübergreifenden Miteinander auch vermehr das Erfahrungswissen der Älteren zugute. Seniorenfreundliche Städte und Gemeinden seien nicht nur eine Frage von angemessenem Respekt gegenüber der Lebensleistung …
Bild: Frau Susan Jaskulski wird erste Lebenshelferin in Waren (Müritz) - SeniorenLebenshilfe erweitert ihr TeamBild: Frau Susan Jaskulski wird erste Lebenshelferin in Waren (Müritz) - SeniorenLebenshilfe erweitert ihr Team
Frau Susan Jaskulski wird erste Lebenshelferin in Waren (Müritz) - SeniorenLebenshilfe erweitert ihr Team
… interessierte Seniorin oder der interessierte Senior seinen Lebenshelfer vorab ganz unverbindlich kennen und entscheidet im Anschluss in Ruhe, ob ein solches Miteinander vorstellbar ist. Frau Susan Jaskulski wird erste Lebenshelferin von Malchin bis Waren (Müritz) Die jahrelange Berufserfahrung in der Krankenpflege mit psychiatrischen Patienten sowie …
Bild: Seniorenspielplätze machen Senioren fitBild: Seniorenspielplätze machen Senioren fit
Seniorenspielplätze machen Senioren fit
e finden sich bereits überall in Deutschland und es werden immer mehr. Viele Kommunen ersetzen aber die Bezeichnung Seniorenspielplatz durch Begriffe wie Mehrgenerationenspielplatz oder Generationenpark, damit sich neben den Senioren alle Generationen angesprochen fühlen und es so zu einem besseren Miteinander kommt.
Bild: Was mich bewegt – Weblogs im Forum für SeniorenBild: Was mich bewegt – Weblogs im Forum für Senioren
Was mich bewegt – Weblogs im Forum für Senioren
… „Weblogs“ können sich die Mitglieder des forum-fuer-senioren noch unmittelbarer zu Themen äußeren. Dabei können andere Mitglieder direkt dazu Kommentare abgeben oder sie diskutieren miteinander über die Texte und ihre Anmerkungen dazu. Dadurch können sie noch schneller miteinander in Kontakt treten. Die Weblog-Schreiber halten nicht nur wertvolle Gedanken …
Bild: Eine weitere Lebenshelferin unterstützt Senioren: Jacqueline Niendorf wird Alltagshelferin in LuckenwaldeBild: Eine weitere Lebenshelferin unterstützt Senioren: Jacqueline Niendorf wird Alltagshelferin in Luckenwalde
Eine weitere Lebenshelferin unterstützt Senioren: Jacqueline Niendorf wird Alltagshelferin in Luckenwalde
… organisatorischen Fragen, beispielsweise bei schwierigen Anträgen. Damit die Zusammenarbeit zur Zufriedenheit aller funktioniert, achtet die SeniorenLebenshilfe besonders darauf, dass das menschliche Miteinander stimmt. Bei einem persönlichen und unverbindlichen Kennenlerntreffen entwickeln alle Beteiligten schnell ein Gespür dafür, ob es zwischen ihnen passt …
Sie lesen gerade: Senioren erleben digitales Miteinander