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Rot-Rot-Grün und die Pharisäer

05.12.201418:49 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Rot-Rot-Grün und die Pharisäer
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(openPR) In Thüringen regiert zum ersten Mal eine Regierung unter Führung eines Ministerpräsidenten der Linken. Das hat bei CDU und CSU für große Aufregung und viel scheinheiliges Geschwätz gesorgt. Der Generalsekretär der bayerischen CSU, Andreas Scheuer, reagierte geradezu panisch-wütend auf die Wahl von Bodo Ramelow.



Die Aufgeregten sollten aber erst einmal die Geschichte ihrer eigenen Parteien studieren, bevor sie mit dem Finger auf die Linken zeigen. Denn Vergangenheitsbewältigung fällt nicht nur dieser Partei schwer. Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein, sollte man den Zeterern zurufen.

Wut gedeiht bestes auf dem Humus der Angst. Ängste bei CDU/CSU und SPD vor einer beginnenden künftigen Machtverschiebung sind verständlich. Aber sie schaffen dafür selbst die besten Voraussetzungen. Die SPD hat die Hälfte ihrer Wählerschaft verloren, weil ihr Kanzler Schröder sie mit seiner Agenda-Politik für diejenigen hat bluten lassen, die ohnehin viel besser gestellt waren. So wurden die Reichen noch schneller reicher und die Armen noch schneller ärmer. CDU/CSU profitieren heute noch davon und treiben den Desintegrationsprozeß der deutschen Gesellschaft skrupellos weiter voran. Und die SPD schaufelt sich als ihr nützlicher Helfer ihr eigenes Grab.

Die geringe Beteiligung bei den Wahlen zum Bundestag 2009 und 2013 zeigt, daß inzwischen ein erschreckend hoher und für die Stabilität unseres demokratischen Gemeinwesens gefährlich großer Teil der Bevölkerung sich nicht mehr mitgenommen fühlt. Das ist verständlich, wenn man das Verhalten zahlreicher Politiker betrachtet, die sich in erster Linie als Lobbyisten für Sonderinteressen gerieren denn als Verantwortliche für das Allgemeinwohl und Diener derer, die sie gewählt haben.

Politiker wie Andreas Scheuer tragen mit ihren Wutreden nicht dazu bei, das Ansehen der Politiker zu steigern und das demokratische Bewußtsein der Deutschen zu fördern. Hat nicht die Mehrheit der Abgeordneten des Thüringer Landtags sich für eine Rot-Rot-Grüne-Koalition entschieden? Wurde Bodo Ramelow von den Abgeordneten nicht zum Ministerpräsidenten gewählt wie es demokratischer Brauch und von jedem echten Demokraten zu akzeptieren ist?

Es scheint, daß einige Politiker Nachhilfe in Demokratie und Geschichte brauchen. Dann könnten den Bürgern Vorbilder sein, für deren Wohl sie verantwortlich sind.

Übrigens: Eine Mehrheit für Rot-Rot-Grün gäbe es auf Grund der Wahlergebnisse von 2013 im Bund auch.

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