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Stadt Stuttgart als Reallabor

28.10.201418:07 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Forschungsprojekt zu neuen Formen des Wissenstransfers und Bürgerbeteiligung: Mit dem über drei Jahre angelegten Forschungsprojekt »Future City Lab_Stuttgart: Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur« erforschen Einrichtungen der Universität Stuttgart ab Januar 2015 neue Formen des Wissenstransfers. Das innovative Forschungsformat »Reallabor« soll die Anschlussfähigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse für Politik und Wirtschaft fördern und vor allem die Handlungsfähigkeit der Gesellschaft erhöhen.

»Lösungen für wichtige Zukunftsfragen kann die Wissenschaft heute nur noch zusammen mit der Gesellschaft erarbeiten. Mit den Reallaboren ermöglichen wir hierfür eine innovative Form des Wissenstransfers«, erklärte Theresia Bauer, die baden-württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Der transdisziplinäre Forschungsansatz des Stuttgarter Reallabors verzahnt Forschung und Lehre und bezieht die Stadtgesellschaft unmittelbar in den Forschungsprozess mit ein.

Über eine Vielzahl von Forschungs- und Mitmachformaten wollen die beteiligten Institute und Einrichtungen der Universität Stuttgart die Bereitschaft der Menschen fördern, ihr eigenes Mobilitätsverhalten zu reflektieren und sich darüber auszutauschen. Das Reallabor bündelt das erzeugte Wissen sowohl in Form einer interaktiven Website als auch durch die reale Vernetzung unterschiedlicher Initiativen und Akteure. Ziel ist es, die Eigeninitiative und zivilgesellschaftliche Mitgestaltung im Sinne einer nachhaltigen Mobilitätskultur zu stärken.

Das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart, das eng mit dem Fraunhofer IAO kooperiert, ist im Projekt insbesondere in den Bereichen innovative Technologien und Prozesse gefragt und realisiert den Aufbau einer Visualisierungsplattform, die Mobilitätsprozesse und -komfort in der Stadt Stuttgart sichtbar macht und damit Mobilitätsexperimente im Reallabor unterstützt. Das Fraunhofer IAO trägt unter anderem durch eine eigens entwickelte Smartphone-App zur Erfassung von Mobilitätsdaten bei. Weitere sieben Einrichtungen der Universität Stuttgart sind am »Reallabor Stuttgart« beteiligt. Zusammen mit Reallabors an sechs weiteren Hochschulen des Landes wird das Stuttgarter Reallabor im Rahmen des Landesprogramms »Stärkung des Beitrags der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung« gefördert.

Weitere beteiligte Institute der Universität Stuttgart:
• Internationales Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT)
• Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS)
• Forschungsinitiative Human Factors in Ageing, Technology and Environment
• Städtebauinstitut (SI)
• Institut für Landschaftsplanung und Ökologie (ILPÖ)
• Lehrstuhl für Sport- und Gesundheitswissenschaften (INSPO)
• Lehrstuhl für Verkehrsplanung und Verkehrsleittechnik (ISV)

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