(openPR) Geschäftsführer durchlaufen keine speziellen Studiengänge, wo ihnen Diplome der Geschäftsführung ausgehändigt werden. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Studienrichtungen - meist namhafter Universitäten - zur Führungsposition. Dort treffen sie oftmals schnell auf Herausforderungen, die sie mit dem gelehrten Wissen der Universitäten nur schwer bewältigen können. Geschäfte werden mit und für Menschen gemacht. Die Situationen und Herausforderungen mit denen sie dadurch täglich konfrontiert werden, sind sehr emotional getrieben. Genaue Zukunftsprognosen, nicht wirklich möglich bzw. effektiv. Situationsgerechte Reaktionen hingegen immer notwendiger. Unsere Möglichkeiten sind durch Innovationen stark gewachsen. Die damit verbundenen Herausforderungen allerdings auch. Der Geschäftsführer, der es versteht eine Herausforderung zur Möglichkeit zu machen, gewinnt auf lange Sicht. Mit dem bewussten Wissen, dass der Erfolg nicht alleine in den perfekten Strategien liegt. Aber sehr wohl im Verständnis der Mitarbeiter hinter den Strategien und den Kunden die damit erreicht werden sollen. Die Bedürfnis-Sprache spricht man daher heute auch in der Führungsebene. Denn besonders Führungskräfte stehen in Ihrer Position in der ständigen Verantwortung Menschen zusammenzuführen, zusammenzuhalten und zur Mitarbeit zu motivieren. Während Sie sich auf der einen Seite, mit der zahlen-orientierten, objektiven Sprache von Gesellschaftern, Behörden und Gremien beschäftigen, werden Sie auf der anderen Seite, mit der emotionalen, bildlichen Sprache von Mitarbeitern und Kunden konfrontiert. Das Verständnis der Bedürfnis-Sprache ermöglicht es ihnen, den notwendigen Spagat zwischen diesen Anforderungen zu schaffen. Situationen aus allen Blickwinkeln zu betrachten und die daraus getroffenen Entscheidungen für alle Seiten verständlich zu kommunizieren. Sie sind dadurch in der Lage, schnell auf unvorhersehbare wirtschaftliche und gesellschaftliche Situationen zu reagieren, da sie Menschen emotions- und situationsgerecht erreichen. Das stärkt und flexibilisiert sie gleichermaßen und eröffnet Führungskräften erst die Möglichkeit, das zuvor gelehrte Wissen richtig einsetzen zu können und ihre Potenziale vollständig zu nutzen. Auch die Selbst-Sprache - Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit - ist wichtig für die Entscheidungen der Führungsebene. Von denen das Wohl eines Unternehmens abhängt. Denn alle Ergebnisse, positiv wie auch negativ, resultieren aus einer zuvor getroffenen Entscheidung. Um ein positives Ergebnis für ein Unternehmen zu erzielen, bedarf es daher einer guten Entscheidung. Das Selbstbewusstsein versetzt Führungskräfte in die Lage, Wissen und beobachten zu vereinen und damit Situationen, Reaktionen und Aktionen Selbstbewusst wahrzunehmen. Das Selbstvertrauen unterstützt sie im Anschluss, die aus dem gewonnenen Wissen resultierende Entscheidung, Selbstsicher zu treffen.
Wissen ist immer wichtig. Es wird aber erst in dem Moment wertvoll, wo man weiß, wie und wann man es einsetzt. Die erfolgreiche Führungskraft, erkennt die Wichtigkeit des Geschäftsführer-Spagats.











