(openPR) Noch vor kurzem, nämlich am 23. Mai, hat die Klinik Öschelbronn den 39. Jahrestag ihrer Gründung gefeiert, nun zieht sich der letzte der Gründerväter, Dr. Hans Broder von Laue, aus der Vorstandschaft des Gemeinnützigen Klinikvereins Öschelbronn zurück. Er wurde im Rahmen der letzten Mitgliederversammlung feierlich verabschiedet. Matthias Kohlhammer, Geschäftsführer der Pforzheimer Schmuckfirma Eugen Schofer, wird in seine Fußstapfen treten. Komplettiert wird der Vorstand durch den Internisten und Rheumatologen Dr. Lars Gerlach, der in der Gemeinschaftspraxis AnthroMed Öschelbronn praktiziert, den Stuttgarter Rechtsanwalt Bernhard Ludwig, den Pforzheimer Unternehmer Stephan Rivoir und den Steuerberater Dietmar Walter. Der Klinikverein Öschelbronn fungiert als Träger der Klinik Öschelbronn und ist für die Förderung und Entwicklung des Klinikbetriebes zuständig. Er unterstützt darüber hinaus seit seiner Gründung die Eigenverantwortung für Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Sozialgestaltung durch Therapieangebote, künstlerische Kurse, Seminare und Fortbildungen.
Dr. von Laue, Jahrgang 1937, ist auf Sylt geboren und in Schleswig (Schleswig-Holstein) aufgewachsen. Er studierte von 1957 bis 1965 in Berlin und Tübingen Humanmedizin, 1974 schloss er seine Ausbildung zum Kinderarzt ab. 1975 gründete er zusammen mit Dr. Hans Werner und dem Pforzheimer Unternehmer Hans Rivoir die Klinik Öschelbronn. Bis 1984 war er als leitender Arzt in der Klinik tätig, danach als Facharzt für Allgemeinmedizin in der Gemeinschaftspraxis Öschelbronn, heute AnthroMed Öschelbronn. Im Vorstand des Gemeinnützigen Klinikvereins Öschelbronn e.V. arbeitete er von 1974 bis 1998 und ab 2007 bis heute. Er ist Mitglied in der Gesellschaft anthroposophischer Ärzte in Deutschland und der Internationalen Society of Chronobiology.
Das sind die nackten Daten. Dahinter steht ein Arzt und Mensch, dem die Klinik Öschelbronn sehr viel und seine vielen Patienten noch mehr zu verdanken haben. Zitat einer Patientin „Wer ihn als Arzt hat, braucht keinen Doktor mehr, schon wenn ich in sein Zimmer trete, geht es mir besser“. Für viele war er eben nicht nur Arzt, sondern auch Tröster, Ratgeber, Stütze. Für seine Mitarbeiter war er ein überaus klar denkender, kritischer Geist. „Seine Aussage, ganz besonders die zu fördern, die ihm und seiner Arbeit kritisch gegenüber stehen, hat mich sehr beeindruckt“, so ein befreundeter Arzt.
Und wie geht es ohne ihn weiter? Er selbst sieht das völlig unsentimental und pragmatisch. Und die, die ihn kennen und lieben und ihm unendlich dankbar sind, hoffen, dass seine Persönlichkeit noch weiter in allem wirkt und lebt.







