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EU-Projekt DRIVER erfolgreich gestartet

15.07.201418:32 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) 37 Organisationen forschen an einem nachhaltigen Krisenmanagement für Europa
Das neue Demonstrationsprojekt DRIVER der Europäischen Union hat das Ziel, die Widerstandsfähigkeit Europas gegenüber Krisensituationen zu stärken sowie nachhaltige Innovation im Krisenmanagement sicherzustellen. Dazu wird für Versuchs- und Erprobungszwecke eine räumlich verteilte gesamteuropäische Testumgebung aufgebaut. Die nützlichsten neuen Instrumente daraus werden in einem Portfolio zusammengefasst.



Vom 12. bis zum 14. Mai 2014 kamen in Madrid Vertreter aus 13 EU-Mitgliedsstaaten und zwei assoziierten Ländern zusammen, um das Projekt DRIVER (Driving Innovation in Crisis Management for European Resilience) auf den Weg zu bringen. Sie repräsentierten die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, Forschungseinrichtungen und Hochschulen, KMU und Endnutzer wie auch verschiedene europäische Institutionen. DRIVER wird von der Europäischen Kommission mit 33,4 Millionen Euro aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm gefördert – als das für die absehbare Zukunft größte Forschungs- und Innovationsprojekt zum Krisenmanagement in Europa, wenn nicht weltweit.
In den nächsten viereinhalb Jahren wird das Konsortium die Entwicklung einer gesamteuropäischen Testumgebung virtuell vernetzter Übungseinrichtungen und Krisenlabors vorantreiben, in der Benutzer, Anbieter, Forscher, politische Entscheidungsträger und Bürger gemeinsam schrittweise an neuen Ansätzen und Lösungen für sich abzeichnende Krisenmanagementfragen arbeiten können. Der Aufbau entsprechender Fähigkeiten wird dabei mit geeigneten Methoden und Infrastrukturen erleichtert. Die DRIVER-Testumgebung wird zur Entwicklung eines Portfolios von Krisenmanagementinstrumenten zur Verstärkung der Krisenmanagement-Fähigkeiten in den einzelnen Mitgliedstaaten und auf EU-Ebene beitragen.
Die beiden Schlüsselgrößen von DRIVER – die Testumgebung und das Portfolio von Instrumenten – werden durch ein drittes Element ergänzt: den Austausch darüber, wie Krisenmanagement in Europa gemeinsam zu verstehen ist. Krisenmanager, politische Entscheidungsträger, Technologieanbieter und die Bürger werden zur Mitwirkung in der „DRIVER-Community“ eingeladen. Diese sich ständig weiterentwickelnde Gemeinschaft ermöglicht eine intensive Zusammenarbeit der verschiedenen am Krisenmanagement beteiligten Seiten mit dem Ziel, gesellschaftliche und technologische Innovationen im KM zu entwickeln und umzusetzen. Die Entwicklung des DRIVER-Portfolios von Instrumenten und die Einrichtung europäischer „Prüfstände“ wird eine Reihe neuer Fähigkeiten für ein effektiveres europäisches Krisenmanagement hervorbringen. Die langfristige Nachhaltigkeit der Testumgebung, Prozesse und Instrumente wird die Widerstandsfähigkeit und die Krisenmanagement-Fähigkeiten Europas auch über die Laufzeit des Projekts hinaus verstärken. Das Projekt wird vom führenden europäischen IT-Dienstleister ATOS mit technischer und wissenschaftlicher Unterstützung durch die schwedische Verteidigungsforschungsagentur FOI und das Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT koordiniert.
Das Fraunhofer IAO übernimmt die wissenschaftliche Leitung im Teilprojekt zu Ziviler Resilienz. Dieses konzipiert neue Formen der Information, Motivation und Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern in Krisensituationen und erprobt diese gemeinsam mit professionellen Krisenmanagern, insbesondere des Roten Kreuzes. Zudem hilft das Fraunhofer IAO Städten, ihre Leistungen in Krisensituationen besser einzubringen, und strukturiert das Kompetenzmanagement für die beteiligten Organisationen verschiedener europäischer Länder. Das ebenfalls involvierte Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart, das eng mit dem Fraunhofer IAO kooperiert, simuliert die Effekte von Kommunikationsstrategien mit der Bevölkerung und entwickelt Formate zur Ansprache spontaner Helfer.
Die zu den genannten Ergebnissen führende Forschung wird durch die Europäische Union im 7. Rahmenprogramm (FP7/2007-2013) unter der Fördernummer 607798 finanziert.

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