(openPR) Am 28. Juni 1914 fielen in Sarajevo die tödlichen Schüsse auf den Thronfolger Österreich-Ungarns. 100 Jahren danach ist dies Anlass genug für viele Museen, den Weg in den Ersten Weltkrieg und das Leben der Menschen an den Fronten darzustellen. Aus der Fülle der Ausstellungen im In- und Ausland zum Thema 100 Jahre Erster Weltkrieg möchte ich neben der Online-Ausstellung der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. besonders die Ausstellung “Stahl und Moral” im LWL Industriemuseum Hattingen, die die Geschichte der Rüstungsproduktion der Henrichshütte über zwei Weltkriege bis in die Nachkriegszeit verfolgt und die Ausstellung „Weltenbrand – Hagen 1914“ im Osthaus Museum, die den Auswirkungen des Ersten Weltkriegs bis in die Gegenwart nachspürt, hervorheben.
Ich möchte aber auch auf die kleine Sonderausstellung des Heimatvereins Hattingen in seinem Museum im Bügeleisenhaus (MiBEH) zu Kriegs- und Kriegerdenkmälern hinweisen, für die ich fast 80 Erinnerungsorte für die Gefallenen von den sogenannten Einigungskriegen (1866 und 1870/71) bis zu den beiden Weltkriegen recherchiert und dokumentiert habe. Neben den Gedenktafeln und Mahnmalen auf Hattinger Stadtgebiet bebildert die Ausstellung auch die kommunalen Kriegsgräberanlagen sowie die Grabstätten für die zivilen Opfer der Kriege und die hier umgekommenen Zwangsarbeiter. Wichtig war mir zu zeigen, welche Erinnerungsorte heute nicht mehr bestehen – und aus welchen Gründen (so fern diese noch zu recherchieren waren).
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