(openPR) In einer am 21. Juni 2000 verabschiedete Resolution der Stadtverordneten der Stadt Hattingen an der Ruhr wird die Stadtverwaltung aufgefordert, „alles zu tun, um das Schicksal der Zwangsarbeiter in Hattingen mit Hilfe der Bürgerinnen und Bürger weiter zu erforschen und zu dokumentieren.“ Die große Ausstellung „Zwangsarbeit in Hattingen“ im Jahre 2003 stellte in diesem Sinn zahlreiche Einzelschicksale in den Mittelpunkt. Über 10.000 Menschen, untergebracht in fast 100 Lagern, mussten während des Zweiten Weltkrieges in Hattingen Zwangsarbeit leisten – und vielen von ihnen starben in Hattingen an Erschöpfung und Unterernährung oder wurde kaltblütig ermordet.
Zur Vorbereitung der Ausstellung „Kriegs- und Kriegerdenkmäler der Stadt Hattingen“, die der Heimatverein im Jahr 2014 in seinem Museum im Bügeleisenhaus (MiBEH) zeigt, hat der Journalist und Heimatforscher Lars Friedrich (45) nahezu alle Grabstätten gefallener Soldaten, Zivilisten und Zwangsarbeiter im Gebiet der neuen Stadt Hattingen besucht. Dabei musste er am Zwangsarbeiterdenkmal auf dem städtischen Friedhof an der Waldstraße feststellen, dass die steinernen Namenstafeln auf den 34 Gräbern der aus Russland, Polen und Frankreich stammenden Toten verschwunden waren.
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