(openPR) Im niederösterreichischen Mayerling beten Karmel-Schwestern für Sissis Sohn, Kronprinz Rudolf, der dort 1889 starb. In Mayerling wirkte aber auch bis zu seiner Verhaftung und Vergasung in der NS-Tötungsanstalt Hartheim 1942 der katholische Kaplan Friedrich Karras. Auch an ihn sollte in Mayerling erinnert werden.
Fast 70 Jahre nach Kriegsende sollte sich meiner Meinung nach die niederösterreichische Gemeinde Alland auch ihrer NS-Geschichte stellen: In der Teilgemeinde Mayerling sollte deswegen nicht nur an den dort verstorbenen Kronprinzen Rudolf von Österreich erinnert werden, sondern auch an den Geistlichen Rektor der dortigen Karmelkirche, Friedrich Karras, der 1942 im Rahmen der so genannten “Aktion 14f13´´ im oberösterreichischen Schloss Hartenstein ermordet wurde. Ich möchte erreichen, dass schon bald ein Stolperstein - ein zehn mal zehn Zentimeter großer Bodenstein mit gravierter Messingplatte – des deutschen Künstlers Gunter Demnig vor dem Karmelitinnenkloster in Mayerling an den Geistlichen erinnert, der hier wirkte. Er war der erste Priester unter den Anfang 1942 im Invalidenblock des KZ Dachau abgesonderten kranken Häftlingen, der im Rahmen des Euthanasieprogrammes abtransportiert und in der NS-Tötungsanstalt Hartheim bei Alkoven in der Nähe von Linz, Oberösterreich, vergast wurde.
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