(openPR) Berlin, 25. Juni 2014. Was hat die Homöopathie zur Prävention zu sagen? Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, schrieb bereits vor über 200 Jahren in seinem Grundlagenwerk „Organon der Heilkunst“ im 4. Paragrafen: „Der Arzt ist zugleich ein Gesundheit-Erhalter, wenn er die Gesundheit störenden und Krankheit erzeugenden und unterhaltenden Dinge kennt und sie von den gesunden Menschen zu entfernen weiß.“ Die Prävention in allen Formen ist fundermentaler Bestandteil der homöopathischen Lehre und Praxis. Wenn sie möglich ist – und sie ist fast immer möglich – gehört ihr der erste Rang, vor der Therapie.
Gesund bleiben
Zur primären Prävention zählen alle Maßnahmen, die beim Gesunden ansetzen, um ein Krankwerden zu verhindern. Die heutige Medizin nennt in erster Linie eine gesunde Lebensweise und eine ausgewogene Ernährung. Hahnemann nannte vor 180 Jahren in seinem Organon der Heilkunst die Begriffe Lebensordnung und Diät. In der Lehre der Homöopathie gilt das Prinzip der Individualisierung auch für diesen Bereich. Jeder Mensch braucht die ihm gemäße Lebensweise und Ernährung, die seiner Natur und seinem Naturell entsprechen. Eine individuelle Untersuchung, wie sie auch in der homöopathischen Anamnese des Kranken vorgenommen wird, kann für den Gesunden die jeweils geeigneten Maßnahmen der primären Prävention aufzeigen. Verschiedene Einzelbeobachtungen haben zudem gezeigt, dass die homöopathische Behandlung von Schwangeren das Auftreten von Krankheiten bei ihren Kindern verhüten kann. Systematische Untersuchungen zu dieser Annahme liegen nicht vor.
Nach einer Erkrankung
Die sekundäre Prävention bezeichnet Maßnahmen, die nach einer Krankheitsphase eingesetzt werden, um das erneute Auftreten zu verhindern, oder nach Feststellung einer Gesundheitsstörung eine manifeste Erkrankung zu vermeiden. In der heutigen Medizin zählt dazu zum Beispiel die Gabe von Blutfett senkenden Arzneimitteln, die vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen sollen. In der sekundären Prävention liegt ein großes Anwendungsgebiet der Homöopathie. Leichte Gesundheitsstörungen werden nach vorherrschender Betrachtungsweise oft als Bagatellerkrankungen bezeichnet. Homöopathische Ärzte sehen sie dagegen als erste Anzeichen chronischen Krankseins und behandeln sie mit einem individuell gewählten Arzneimittel (Konstitutionsmittel). Solche Behandlungen sind in unzähligen Einzelfällen beschrieben. Ihre Wirkung liegt idealerweise in der Wiederherstellung voller Gesundheit. […]
Interview: In der Sommerausgabe der Publikumszeitschrift Homöopathie des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) erklärt der homöopathische Arzt Dr. med. Jürgen Moritz, Autor des Buches „Gesundheitsförderung. Prävention und Homöopathie“, welche Lebensbereiche bei der Prävention von Krankheiten am wichtigsten sind.
Das vollständige Interview zum homöopathischen Syndrom mit Dr. Jürgen Moritz finden Sie unter www.zeitschrift-homoeopathie.de > Dossiers.
Die weiteren Themen der aktuellen Ausgabe:
• Hintergrund: „Ich therapiere mit Homöopathie, weil ...“ Homöopathische Ärzte sprechen über ihre Motivation
• Titelthema: Prävention! So bleiben Sie gesund
• Selbstmedikation: 10 wichtige Arzneien für zu Hause und unterwegs
• Arzneimittelbild: Borax – Natriumtetraborat
• Interview: „Homöopathie für Skeptiker“. Dr. med. Irene Schlingensiepen und Mark-Alexander Brysch über ihr neues Buch und warum es insbesondere bei jungen Lesern Anklang findet
• Wickel, Tees und Globuli: Insektenstiche natürlich behandeln











