(openPR) Berlin, 24. September 2010. Auseinandersetzungen zwischen Schulmedizinern und homöopathischen Ärzten werden in medialen Debatten oft zu einer Form von „Glaubenskrieg“ hochstilisiert. Dass in der medizinischen Praxis ideologische Gräben eine sehr untergeordnete Rolle spielen, zeigt die erfolgreiche Zusammenarbeit von konventionellen und homöopathischen Ärzten, die allein am Wohle des Patienten orientiert ist. Kritiker wie Befürworter der Heilmethode dürften also überrascht sein, dass die Homöopathie selbst in der hochmodernen Apparatemedizin auf Intensivstationen einen Platz haben kann. „Die Intensivmedizin bietet aus meiner Sicht die ideale Kombination aus konventioneller Medizin und Homöopathie“, sagt Michael Frass in der Herbstausgabe der Publikumszeitschrift Homöopathie des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ). Frass ist Oberarzt, Universitätsprofessor, Intensivmediziner und Homöopath an der Klinik für Innere Medizin I am Wiener AKH. Besonders erfolgreich ist die Homöopathie als additive Maßnahme bei Intensivpatienten mit einer schweren Sepsis. Eine Studie (doppelblind, randomisiert und placebokontrolliert) belegt die Wirksamkeit der Methode (Frass et al., Homeopathy 2005; 94: 75–80). Nach 180 Behandlungstagen ergab sich ein signifikanter Vorteil für die Homöopathie-Gruppe: Sie hatte eine Überlebensrate von 76 Prozent im Vergleich zu 50 Prozent bei der Placebo-Gruppe. Ein ausführliches Interview mit Michael Frass und eine Fallbeschreibung zum Einsatz von Homöopathie in der Notfallmedizin lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Homöopathie.
Weitere Themen der Herbstausgabe sind u.a.: Selbstbehandlung: Homöopathische Arzneien beim Prämenstruellen Syndrom / Aktuell: Politische Stimmen zur Diskussion über ein „Homöopathieverbot“ / Rubrik Wissen: Was versteht man in der Homöopathie unter der Ähnlichkeitsregen und bewährten Indikationen? / Tierhomöopathie: Ohrenentzündungen bei Hunden













