(openPR) Berlin, 12.12.13. In der Winterausgabe der Publikumszeitschrift Homöopathie des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) erzählt Marion Kracht im Interview, wie und warum sie sich und ihre Familie homöopathisch behandelt. Sie hat klare Vorstellungen darüber, wie sie sich ein Gesundheitswesen vorstellt. Sie wünscht sich eine stärkere Kombination von konventioneller und homöopathischer Medizin und setzt sich dafür auch öffentlich ein.
Die DZVhÄ-Zeitschrift Homöopathie erscheint Mitte Dezember, lesen Sie schon hier einen Ausschnitt des Gesprächs:
? Sie haben in der ARD-Reihe „Liebe, Babys und …“ eine Hebamme gespielt, die leidenschaftlich für die Homöopathie eintritt. Wie weit ist diese Rolle von der echten Marion Kracht entfernt?
! Durch die Geburten meiner beiden Kinder hatte ich Erfahrungen für die Rolle. Die erste Geburt war ein Kaiserschnitt, und auch die zweite Geburt drohte ein Kaiserschnitt zu werden. Die Hebamme verriet mir damals, dass es ihr auf der Station durch den Chefarzt verboten worden sei, mit Homöopathie zu arbeiten. Entschuldigung – aber solche Idioten gibt es immer noch. Als die Geburt nicht vor und zurück ging und ein Kaiserschnitt vorbereitet werden sollte, schaute die Hebamme sich gründlich um. Als niemand hinguckte, steckte sie mir ganz schnell zwei Globuli in den Mund. Und eine halbe Stunde später hatte ich mein Kind. Ohne Komplikationen.
? Wie kam Ihr erster Kontakt mit der Homöopathie zustande?
! Als Teenager bekam ich große Probleme, weil ich drei Nieren habe. Ich hatte Koliken, Nierenbeckenentzündungen und war permanent im Krankenhaus. Die Schulmediziner wollten operieren und mir die Niere rausnehmen – was wollten die mir nur alles antun. Doch dann hat mir erstaunlicherweise mein Zahnarzt, der sich mit Homöopathie gut auskannte, ein paar Globuli gegeben. Und danach waren die Beschwerden weg. Da fragte ich mich: Was ist denn das?
? In welchen Fällen nutzen Sie heute die Homöopathie?
! Ich verwende heute ausschließlich Homöopathie, wenn das möglich ist. Bei einem Leistenbruch geht das natürlich nicht. Da ist die Schulmedizin natürlich gut und sinnvoll. Ich fände es großartig, wenn Homöopathen und Schulmediziner noch mehr zusammen arbeiten würden. Unsere Homöopathin ist deshalb auch Ärztin. Meine Söhne sind 14 und 11 Jahre alt: Die beiden haben noch nie ein Antibiotikum bekommen.
? Und was sind die Gründe, weshalb Sie sich für Homöopathie entscheiden?
! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Schulmedizin nur einen bestimmten Faktor behandelt, beispielsweise die Niere. Und nicht den ganzen Menschen sieht. Erst gestern war ich bei einem Arzt, dem ich sagte, dass ich nachgewiesener Maßen einen bakteriellen Befall der Magenschleimhaut hatte – den Helicobacter. Er fragte, welches Antibiotikum ich genommen habe und ich sagte: Gar keins, ich habe es homöopathisch behandelt. Er hat mich belächelt und sagte, das ginge nicht. Komisch, sagte ich, denn der Befall ist nachgewiesener Maßen nicht mehr da. Es heißt immer: Das geht nicht. Solche Überheblichkeit finde ich anstrengend.
Weitere Themen der Winterausgabe sind: Wissen: Welche Potenzhöhe in welcher Krankheitssituation; Ärztliche Praxis: Homöopathie bei multimorbiden Menschen; Natürliche Hilfe für Säuglinge und Kinder; Auch Tiere können sich erkälten und viele weitere Themen.
Alle Informationen zur Zeitschrift, den Abonnement-Bedingungen und kostenlose Downloads finden Sie auf der DZVhÄ-Webseite www.welt-der-homoeopathie.de im Bereich Patienten oder auf der neuen Webseite www.zeitschrift-homoeopathie.de.












