(openPR) „Das Übliche nicht länger als Dogma betrachten“, fordert Dietrich Grönemeyer in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Homöopathie des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ). Grönemeyer ist ein Vordenker in Sachen Integrativer Medizin – einer Medizin, bei der die Patienten je nach individueller Krankheitslage unterschiedliche und interdisziplinäre Behandlungen bekommen. Das schließt das gesamte Spektrum von der konventionellen Medizin bis zur Komplementär- und Alternativmedizin mit ein. Der Brückenschlag ist dabei in der Praxis nicht leicht, berichtet Grönemeyer: „Als ich vor Jahren begann, die medikamentöse Schmerzbehandlung von Fall zu Fall durch Akupunktur, Pflanzenheilkunde oder Homöopathie zu ersetzen, fanden sich umgehend Kollegen, die mich aus der Gemeinschaft der Schulmediziner ausschließen wollten, weil ihnen das Ganze wie ein Verrat an den eigenen Prinzipien vorkam.“ Grönemeyer hat Erfahrungen in der interdisziplinären Zusammenarbeit, er ist der Begründer der Mikrotherapie als Zusammenführung von interventioneller Radiologie, minimal invasiver Chirurgie und Schmerztherapie und genießt auf diesem Gebiet eine hohe Reputation. „Keine Krankheit ist ein isoliertes, sondern immer ein ganzheitliches Geschehen“, erklärt Grönemeyer, „Körper, Seele und Geist bilden eine Einheit, die wir nur interdisziplinär erfassen und unter Berücksichtigung aller möglichen Behandlungsmethoden heilen können.“ Er wünsche sich eine „interdisziplinär ausgerichtete Medizin, die altes und neues Wissen verbindet.“ Weshalb er sich für Homöopathie interessiert? „Ausschlaggebend war wohl eine schmerzhafte Erfahrung während eines Eingriffs. Da dachte ich, das müsste doch sanfter und einfacher gehen“, so Grönemeyer.
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Keine Impfungen, kein Kitaplatz?
Ein Platz in einer staatlich finanzierten Kita sollte nach Auffassung des Berufsverbands für Kinder und Jugendärzte (BVKJ) in Zukunft an den Nachweis bestimmter Schutzimpfungen gekoppelt sein. „Es ist Verbandsmeinung des BVKJ, dass die Vergabe von Kitaplätzen an den Impfschutz der Kinder gekoppelt sein soll“, das gelte für die Impfungen gegen alle Krankheiten, die von Mensch zu Mensch übertragbar seien. Dazu gehörten beispielsweise Diphtherie, Kinderlähmung, Masern, Mumps, Röteln und Windpocken, so Hartmann. Zur Frage, ob die Verantwortung für Impfungen – insbesondere vor dem Hintergrund bekannter Impfrisiken – nicht allein bei den Eltern liege, sagt Hartmann: „Wenn Eltern dementsprechend ihre Kinder impfen würden, bräuchten wir nichts zu fordern“, die Politik müsse eingreifen. Ist das die Einführung eines Impfzwangs durch die Hintertür? Ist eine Kopplung von Impfschutz und Kitaplatz rechtlich überhaupt möglich und wie bewerten die „Ärzte für individuelle Impfentscheidungen“ diesen Vorstoß des BVKJ? Diesen Fragen ist die Zeitschrift Homöopathie nachgegangen.
Ärztliche Praxis: Homöopathie bei Neurodermitis / Interview mit der erfahrenen Allergieexpertin Dr. med. Beatrix Geßner, „Neurodermitis braucht individuelle Medizin“ / Wissen: Homöopathie und die „Lebenskraft“ / Ohrenschmerzen: Der Einsatz von Antibiotika ist wissenschaftlich nicht begründet / Internet: Relaunch der Website des DZVhÄ mit praktischen Patienteninformationen / Arzneimittelbild: Sulfur – der Schwefel / Tierhomöopathie: Doch der Wurm drin? / Preisrätsel: Gewinnen Sie u. a. 1.000 Kilowattstunden Energie von Naturstrom, das Buch „Wir Besser-Esser“ von Dietrich Grönemeyer oder „Das dreimal beseligte Herz“ von Didier Grandgeorge.













