(openPR) Stuckateur/in: Geschick, technisches Verständnis und Kreativität sind gefragt.
Der Stuckateur zählt zu den technischen Handwerksberufen. Das Leistungsspektrum umfasst alle klassischen Tätigkeiten wie z. B. Innenputz, Außenputz, Neubauarbeiten, Altbausanierung, Trockenbau, Restaurierung sowie Stuckarbeiten. Diese Tätigkeiten haben sich im Laufe der Zeit stetig gewandelt und wurden durch neue Berufsfelder, wie energetische Sanierung, Gebäudeenergieberatung und Gesundes Wohnen ergänzt. Selbst solare Lüftungssysteme werden heute durch Stuckateur-Fachbetriebe geplant und installiert.
Stuckateure kennen nicht nur die unterschiedlichsten Materialien für Wände, Böden und Decken, sie beherrschen auch meisterhaft deren Verarbeitung. Der Stuckateur ist mittlerweile umfassender Berater und Problemlöser bei Neubau, Ausbau, Umbau oder Sanierungen.
Der Stuckateur-Beruf ist vielfältig und verlangt Geschicklichkeit, technisches Verständnis, räumliche Vorstellungskraft und eine gute körperliche Fitness. Auszubildende im Stuckateur-Handwerk erhalten eine sehr attraktive Ausbildungsvergütung. Sie beginnt derzeit im ersten Ausbildungsjahr bei 690 Euro und steigt über 1.060 Euro im zweiten auf 1.339 Euro im dritten Ausbildungsjahr.
Die Ausbildungsdauer im Beruf Stuckateur/in beträgt in der Regel drei Jahre. Nach der Ausbildung sind vielseitige Weiterbildungen, etwa zum Stuckateur-Meister, aber auch zum Restaurator, Betriebswirt des Handwerks, Techniker oder Gebäudeenergieberater möglich.
An Ausbildungsplätzen interessierte Schüler und Jugendliche finden vertiefende Informationen sowie freie Ausbildungsplätze auf dem Azubiportal des Stuckateur-Verbands unter www.stuck-azubi.de oder bei den Ausbildungsbetrieben der Stuckateur-Innungen.













