(openPR) Stuckateur ist ein besonders vielseitiger und zukunftsträchtiger Beruf im Baugewerbe. Ein wichtiges Arbeitsgebiet findet der Stuckateur in der Neubaugestaltung, der Wärmedämmung und Altbausanierung. Wenn der Rohbau fertig ist, dann ist der Stuckateur gefragt. Er arbeitet an der äußeren und inneren Gestaltung alter und neuer Gebäude. Somit sind die Stuckateure Allrounder, wenn es um Häuser, ihre Bausubstanz und somit um den langfristigen Werteerhalt geht.
Als Voraussetzung für den Stuckateurberuf sollte man handwerkliches Geschick, technisches Verständnis, einen Blick für Formen und Farben und ein wenig zeichnerisches Talent mitbringen. Dieser Beruf ist krisenfest und besonders zukunftsorientiert. Das Berufsbild hat sich in den letzten Jahren ganz grundsätzlich geändert. Ein großer Teil der schmutzigen, körperlichen Schwerarbeit wurde ersetzt durch moderne Verarbeitungstechniken, Maschinen und neue Materialien.
Formen und Farben, Sinn für Schönheit – all das zeichnet die Stuckateure aus. Sie sind die Künstler am Bau, waren es schon vor Jahrhunderten. Die Handwerkskunst der Stuckateure in Kirchen, Schlössern, Bürgerhäusern wird seit Jahrhunderten bewundert. Der Stuckateur prägt seine Stadt und seine Zeit. Schon immer war der Stuckateur mit dabei. Heute ist der Beruf so aktuell wie eh und je und noch weitaus vielseitiger als früher. Eine Menge Aufgaben sind mit den Jahren auf dieses Handwerk zugekommen. Im großen Markt des Bauens und Renovierens gelten die Stuckateure heute als Fachleute auf vielen Sektoren. Verständlich, denn sie haben ja auch die größte Erfahrung im Umgang mit alten und neuen Baumaterialien. Und natürlich haben längst schon modernste Techniken in dem Beruf Einzug gehalten.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und beinhaltet 3 wichtige Stufen: Berufsschule, eine betriebliche Ausbildung in einem Meisterbetrieb und die überbetriebliche Ausbildung in den Werkstätten. Dieser Beruf bietet natürlich viele gute Aufstiegsmöglichkeiten. Nach der Ausbildung und Abschlussprüfung als Stuckateur-Geselle gibt es nach zwei Jahren Tätigkeit die Möglichkeit, Fach-Vorarbeiter zu werden. Als nächste Stufe kann man nach einer weiteren Prüfung zum Werkpolier aufrücken. Nach 3 Jahren praktischer Tätigkeit als Stuckateur-Geselle kann durch eine Prüfung der Titel "Meister im Stuckateur-Handwerk" erworben werden. Man kann einen eigenen Betrieb gründen oder als Meister einen Betrieb leiten und dann selbst Lehrlinge ausbilden.
Um das handwerkliche Geschick zu erlangen, den Blick für Formen und Farben zu bekommen, bis man die Materialien kennt und die Techniken beherrscht, das braucht schon eine gründliche Ausbildung in Theorie und Praxis. Wer Spaß am Bau hat und auch mal kräftig zupacken kann, der sollte sich bei der Stuckateur-Innung näher über den Beruf und einen geeigneten Ausbildungsplatz erkundigen. Wer voll auf Nummer Sicher gehen will, der kann sich ja erst einmal in einem Ausbildungsbetrieb umsehen - bei Stuckateuren gibt es genügend Schnupperlehren.
Also ein Beruf für junge Menschen, die auf ihre Zukunft bauen. Wer noch Fragen zum Beruf des Stuckateurs hat, sich über freie Ausbildungsplätze informieren und die Adressen von Ausbildungsbetrieben in seiner Nähe wissen möchte, wendet sich einfach an die örtliche Stuckateur-Innung, an einen der angeschlossenen Innungsfachbetriebe oder direkt an den Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade. Alle Adressen und Kontaktdaten sind auf www.stuck-verband.de zu finden.













