(openPR) 17.08.2015 Sao Paulo/Brasilien-Leonberg: Vergangene Nacht endeten die 43. WorldSkills, die Weltmeisterschaft der nicht-akademischen Berufe, mit der Vergabe der Medaillen. Bei den Stuckateuren erkämpfte sich der 21jährige Stuckateurmeister Lukas Prell aus Aldenhoven in Nordrhein-Westfalen mit einer Silbermedaille den Titel als Vize-Weltmeister.
Prell kam im Herbst 2013 durch seine gute Leistung in einem Contest ins Nationalteam der Stuckateure. In internen Wettbewerben und öffentliche Trainings - zuletzt in München auf der BAU 2015 - qualifizierte sich der junge Stuckateurmeister für die Entsendung zur WorldSkills nach Brasilien. Durch seinen Coach Jochen Drescher aus Stuttgart, selbständiger Stuckateurmeister und Ausbilder an der überbetrieblichen Ausbildungsstätte, wurde er im Leonberger Leistungszentrum der Stuckateure intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet.
„Das schönste am Beruf Stuckateur ist, dass man mit seinen Händen bleibende Werte schaffen kann. Am liebsten arbeite ich an der Fassade“ beschreibt der Stuckateur verschmitzt lächelnd seine Tätigkeiten.
In einem spannenden, sehr anspruchsvollen und von einigen Höhen und Tiefen begleitetem Wettbewerb bei den WorldSkills im brasilianischen Sao Paulo hat Prell sich nun den Titel des Vize-Berufs-Weltmeisters im Stuckateur-Handwerk erkämpft. Nur knapp verfehlte er dabei den Weltmeistertitel: Mit seiner überragenden Leistung konnte er sich hinter Lukas Beck (543 Punkte) aus dem Fürstentum Liechtenstein gemeinsam mit dem Schweizer Yassin Fischer (je 537 Punkte) den 2. Platz erarbeiten. Damit dominierten im Wettbewerb „Plastering & Drywall-Systems“ die dual ausgebildeten Handwerker.
Mehr Informationen zum Wettkampf und dem Nationalteam der Stuckateure auf www.facebook.de/NationalteamStuckateure.
Junge Stuckateure werden im deutschen Nationalteam der Stuckateure besonders gefördert: Diese bundesweite Initiative des Stuckateurhandwerks unterstützt zusammen mit dem exklusiven Förderer Schwenk Putztechnik damit seine besten Nachwuchskräfte. Die Vorbereitung auf die beruflichen Europa- und Weltmeisterschaften (EuroSkills und WorldSkills) gehört mit zum Konzept.
Foto: Michael Prell













