(openPR) Counterpole
13. Juni 2014?
Alte Feuerwache | Melchiorstr. 3 | 50670 Köln
??Konzert 20.00 Uhr
An einem Abend werden Improvisation in einer großen Gruppe und Interpretation eines zeitgenössischen Werkes nebeneinander gestellt. Dieses aber nicht nur, wie schon oft geschehen, hintereinander, sondern auch gleichzeitig. Interpretation und Improvisation sollen sich so als Musizierformen voneinander abheben, sich ergänzen und durchdringen. Schließlich wird Improvisation gerne als Echtzeitkomposition bezeichnet. Kann sie angemessen auf eine erklingende Komposition reagieren? Kann eine Komposition trotz ihres festgelegten Verlaufes auf das Unvorhergesehene reagieren?
?Während es mannigfaltige Kompositionen gibt, die die Stärken von Improvisation und vorab Komponierten miteinander verbinden, von Stockhausen und Braxton bis hin zu Matthias Spahlinger, sollen hier die beiden Disziplinen in »reiner Form« aufeinander treffen. So treffen an diesem Abend ein ausschließlich improvisierendes und ein ausschließlich interpretierendes Ensemble aufeinander. ?
Das international besetzte Ensemble X steht für klangliche Improvisationen ohne Vorgaben, für größte Wachheit und Transparenz in der Großgruppenimprovisation, für Konsequenz und Flexibilität in bestmöglicher Vereinigung, für eine orchestrierende Spielhaltung zwischen Individualität der einzelnen Spieler und ihrer Verschmelzung im Ensemblespiel.
??Das E-MEX-Ensemble bringt in seinen Konzerten zeitgenössische Musik mit Werken der Klassischen Moderne zusammen und fragt auf diese Weise immer wieder nach den Wurzeln der Gegenwart. Mit innovativen Konzertformaten jenseits gängiger Aufführungsorte sucht E-MEX nach neuen Rezeptionsmöglichkeiten im Kontakt mit anderen Kunstsparten oder Lebenswelten. Durch die seit vielen Jahren fest bestehende Besetzung hat das Ensemble sich zu einem individuellen Klangkörper mit eigener Handschrift entwickelt. ?
Beide Gruppen begegnen sich an der Schnittstelle der spektralistischen Musik, in diesem Fall von Gérard Grisey (und anderen), wo die klangliche Ausrichtung einen gemeinsamen Absprung in das Unbekannt-Bekannte liefern wird.??
Programm:??
Gérard Grisey (1946-1998)?
Vortex Temporum (1994–96)
?für Klavier und fünf Instrumente (Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello)
??Improvisation
??– Pause –
??Vortex Temporum / Improvisation
??weitere Stücke / Improvisationen?
?Ensemble X?
Eiko Yamada – Blockflöten
?Angelika Sheridan – Flöten?
Markus Eichenberger – Klarinetten
?Dirk Marwedel – erweitertes Saxophon?
Harald Kimmig – Violine?
Elisabeth Fügemann – Cello
?Martine Altenburger – Cello?
Christoph Schiller – Spinett?
Nicolas Désmarchelier – Gitarre
?Ulrich Phillipp – Kontrabass?
Matthias Muche – Posaune?
Carl Ludwig Hübsch – Tuba
?Philip Zoubek – Piano?
Uli Boettcher – Elektronik?
Michael Vorfeld – Perkussion?
Olivier Toulemonde – Objekte
?E-MEX
?Evelin Degen – Flöte?
Joachim Striepens – Klarinette
?Martin von der Heydt – Klavier
?Kalina Kolarova – Violine?
Konrad von Coelln – Viola
?Burkhart Zeller – Violoncello?
Christoph Maria Wagner – Dirigent






