(openPR) ON@ACHT BRÜCKEN
Mi 30.04.2014 18:00
The New Yorker | Dock one
Hafenstraße 1 | Köln
Das E-MEX-Ensemble, bestehend aus sechs Musikern aus Köln und dem Ruhrgebiet, läutet die Eröffnungsnacht ON@ACHT BRÜCKEN mit einem gewitzten Programm ein. Den Anfang gibt der häufig so titulierte „Bad Boy of Music“ George Antheil mit seiner parodistisch-schrägen zweiten Sonate für Violine, Piano und Drums. Über die Köln-Hagen-Connection Timo Ruttkamp und Christoph Maria Wagner fulminiert das Programm dann mit der eigens für das Ensemble komponierten „Gassenhauermaschinensuite“ von Gordon Kampe in anarchischem Humor.
E-MEX-Ensemble
Joachim Striepens Klarinette
Christina Taczyk Akkordeon
Kalina Kolarova Violine
Burkart Zeller Violoncello
Michael Pattmann Schlagzeug
Martin von der Heydt Klavier
Christoph Maria Wagner Leitung
Carter Williams Elektronik und Klangregie
Programm:
George Antheil
Second Sonata for Violin with Accompaniment of Piano and Drums (1923)
Timo Ruttkamp
time shift (2004/05, Rev. 2006)
für Bassklarinette, Violoncello, Akkordeon und Schlagzeug
Christoph Maria Wagner
Audiodrome (2013)
für verstärkte Violine und elektrische Klavierklänge
Uraufführung
Gordon Kampe
Gassenhauermaschinensuite (2008/09)
für Klarinette, Violoncello, Akkordeon, Schlagzeug, Klavier und Zuspielungen
Keine Pause, Ende gegen 18.50 Uhr
Für sämtliche Veranstaltungen im rahmen von ON@ACHT BRÜCKEN gilt ein Einheitspreis.
Vorverkaufsbeginn: Samstag 18.01.2014
15 € / ermäßigt 10 €
Leonie Reineke
Sophienstr. 2
45130 Essen
Über das Unternehmen
Das E-MEX-Ensemble, 1999 von sechs Musikerinnen und Musikern aus dem Ruhrgebiet und Köln gegründet, hat sich zur Aufgabe gemacht, neue Musik an Orte zu bringen, die ein erweitertes Kunstverständnis möglich machen: Mit seinen Konzertreihen in Museen hat E-MEX sich ein einzigartiges Format erarbeitet, das eine nachhaltige Form der Musik- und Kunstvermittlung anstrebt. Die Konzerte des Ensembles, oft mit programmatischem Bezug zu den jeweiligen Ausstellungen, eröffnen die Möglichkeit einer Rezeption von Kunst aus neuen Perspektiven. Konzerteinführungen oder speziell für Kinder und Jugendliche aufbereitete Programme beleben zusätzlich den Dialog der zeitgenössischen Musik mit ihrem Publikum. Dabei ist es dem Ensemble auch ein Anliegen, Verbindungen von Musik mit anderen Kunstformen wie Schauspiel, Literatur, Performance und multimedialen Arbeiten einzugehen, wie sie die gegenwärtigen Entwicklungen der zeitgenössischen Musikszene vermehrt mit sich bringen.
In Kooperation mit Komponisten auch der jüngeren Generation konzentriert E-MEX sich auf die Musik der unmittelbaren Gegenwart und wird dabei regelmäßig mit Uraufführungen betraut. Komponisten wie Sven-Ingo Koch, Elena Mendoza, Valerio Sannicandro, Vassos Nicolaou, Yasuko Yamaguchi, Karin Haußmann, Kilian Schwoon, Gerald Eckert, Sidney Corbett, Charlotte Seither, In-Sun Cho, Jin-Ah Ahn und Gordon Kampe arbeiten seit Jahren eng mit dem Ensemble zusammen. Ebenso sind Werke berühmter älterer Repräsentanten der internationalen Musikentwicklung seit 1950 wie Elliot Carter, Iannis Xenakis, Franco Donatoni, Gérard Grisey, Toshio Hosokawa, Salvatore Sciarrino oder Helmut Lachenmann fester Bestandteil des Repertoires. So entfaltet sich in den Konzerten des Ensembles ein Panorama der Gegenwartsmusik, deren Voraussetzungen in der Gegenüberstellung mit Schlüsselwerken vom Mittelalter bis zur klassischen Moderne zutage treten.
In Zusammenarbeit mit verschiedenen Vokalsolisten und Instrumentalisten ist das Repertoire des Ensembles auf weit über 300 Stücke in unterschiedlichsten Besetzungen angewachsen. Zu den wichtigsten Projekten der letzten Jahre gehören CD-Produktionen beim Deutschlandfunk Köln, Konzertmitschnitte beim SWR, WDR und Deutschlandfunk sowie Konzertreisen nach Japan, Chile, Südkorea und China.
Mit seinen innovativen Konzertformaten jenseits gängiger Aufführungsorte stößt E-MEX immer wieder auf großen Zuspruch beim Publikum. Sowohl die 2010 ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe »Neue Musik im Folkwang« in Essen als auch die Konzertreihen im Museum Ludwig und im Kolumba Kunstmuseum in Köln sowie die Veranstaltungen in Dortmunder Spielstätten erfahren eine höchst positive Resonanz. Anknüpfend daran überträgt E-MEX dieses Konzertformat auch auf weitere, ähnlich reizvolle Spielstätten in ganz Nordrhein-Westfalen.