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Glauben im Kommunismus: Diskussion zu Kirche und Religion in der DDR

27.05.201412:29 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Dritte Veranstaltung der Reihe „Erinnerungsort DDR“ zum Verhältnis von Religion und Staat

Berlin, 27.05.2014. Friedensgebete und Montagsdemonstrationen – die Bürgerrechtsbewegung in der DDR fand sich zumeist unter dem Schutzdach der Kirchen, dort begann die Friedliche Revolution 1989. Trotz repressiver Maßnahmen des Staates waren den Kirchen in der Diktatur Freiräume geblieben, in denen sich die Opposition entwickeln konnte. Doch der Gegensatz von Staat und Kirchen spielte nicht nur 1989 eine Rolle. Zu fundamental waren die Gegensätze zwischen den Religionen und der kommunistischen Staatsideologie der DDR. Die SED sah in den Glaubensgemeinschaften von jeher weltanschauliche Konkurrenten und versuchte, religiösen Glauben so weit wie möglich aus dem Alltag der Menschen zu verdrängen.



Die dritte Veranstaltung der Reihe „Erinnerungsort DDR“ untersucht 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution das Spannungsverhältnis zwischen offiziell propagierter Glaubensfreiheit und staatlicher Religionsfeindlichkeit. Welche Rolle spielten Religion und Kirche in der sozialistischen Gesellschaftsordnung? Was prägte den Alltag der Gläubigen im SED-Staat? Welchen Beitrag leisteten die Kirchen zur Friedlichen Revolution?

In der Veranstaltung werden Vertreter verschiedener Glaubensrichtungen über die jeweiligen Erfahrungen und Perspektiven sprechen. Nach einem Impulsvortrag des Kirchenhistorikers Professor Klaus Fitschen diskutiert dieser mit dem Bischof des Bistums Magdeburg Gerhard Feige; Jalda Rebling, Kantorin und Mitglied der Jüdischen Gemeinde zu Berlin; Jörg Swoboda, Pastor i. R. des Bundes Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden sowie der Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages Ellen Ueberschär. Das Gespräch wird von Jacqueline Boysen (Evangelische Akademie zu Berlin) moderiert.
Die fünfteilige Veranstaltungsreihe “Erinnerungsort DDR. Alltag. Herrschaft. Gesellschaft“ widmet sich am Beispiel verschiedener Politik- und Gesellschaftsfelder dem Spannungsfeld von Alltagsleben und Herrschaft in der DDR. Die Reihe wird gemeinsam vom Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, der Deutschen Gesellschaft e.V. und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED- Diktatur ausgerichtet. Weitere Informationen finden Sie hier:
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/erinnerungsort-ddr-4613.html

Podiumsdiskussion: »Fürchtet euch nicht«. Glaube im Sozialismus
Veranstalter: Der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Deutsche Gesellschaft e.V., Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED- Diktatur
Datum: Dienstag, 3. Juni 2014
Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstraße 5 | 10117 Berlin-Mitte
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

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