(openPR) Die Regierung der Republik China (Taiwan) hat am 8. Dezember alle an den Meinungsverschiedenheiten über dem Ostchinesischen Meer beteiligten Parteien aufgefordert, eskalierende Spannungen zu vermeiden und gemeinsam Frieden und Stabilität in der Region zu wahren.
Laut Aussage des Außenministeriums sei die Anwendung friedvoller Mittel der einzig gangbare Weg, um Streitigkeiten im Ostchinesischen Meer zu lösen. Die Parteien sollten versuchen, in einen Dialog einzutreten und das Thema in einer ruhigen und geordneten Art und Weise anzugehen.
Die Aussage des taiwanischen Ministeriums folgte einer Ankündigung Südkoreas desselben Tages, sie wollen ihre ADIZ auf Gebiete erweitern, die bereits von Japan und der Volksrepublik China beansprucht werden.
"Wir sind von der Aktion betroffen, weil Südkoreas ADIZ nun die seiner Nachbarn überlappt und das könnte zu erhöhten Spannungen und Konflikten führen", sagte das Außenministerium.
Das Ministerium forderte alle Parteien auf, Zurückhaltung zu zeigen und die Prinzipien der Friedensinitiative für das Ostchinesische Meer anzuwenden, die breite internationale Unterstützung gewonnen hat. Von Präsident Ma Ying-jeou am 5. August 2012 vorgeschlagen, fordert die Initiative alle Parteien auf, Meinungsverschiedenheiten beiseite zu legen, auf den Dialog nicht zu verzichten, sich an das Völkerrecht zu halten und Streitigkeiten friedvoll zu lösen. (ca)






