(openPR) Unter den 65 Ländern und Volkswirtschaften in 2012 Programm für „International Student Assessment“ rangiert die Republik China in dem Fach Mathematik auf Platz 4 - einen Platz höher als im Vorjahr.
Taiwan erreichte durchschnittlich 560 Punkte und lag damit vor Südkorea, Macau und Japan und nur knapp hinter Shanghai, Singapur und Hong Kong.
Nach Angaben der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), welche Initiator und Administrator der PISA-Tests ist, gelten etwa 37% der Teilnehmer aus Taiwan als Top-Performer, die "Modelle für komplexe Situationen entwickeln und damit arbeiten können, und die in der Lage sind strategisch zu arbeiten durch die Anwendung von breitgefächertem und gutentwickeltem Denkvermögen sowie durch logische Fähigkeiten." Das Land wurde in dieser Kategorie nur von Shanghai und Singapur geschlagen.
Taiwan verbesserte sich auch eindrucksvoll im Bereich der Lesetests und steigerte sich dort um 15 Plätze auf Rang acht.
Von der OECD im Jahr 2000 eingeführt zielen die Tests darauf ab, die Bildungssysteme weltweit zu vergleichen, indem man die Fähigkeiten und Kenntnisse von 15-jährigen Schülern beurteilt. Sie werden allgemein als wichtige Leitlinie für die Bildungspolitik gesehen.
Mehr als 510.000 Schüler nahmen an den letzten Tests teil und repräsentierten damit die rund 28 Millionen 15-Jährigen aus der ganzen Welt, darunter 6.037 lokale Schüler aus 163 Gymnasien, Realschulen und Berufsschulen. (ca)



