(openPR) 19.06.2003 - Zu den von PDS-Senator Thomas Flierl angekündigten Plänen für die Einführung von Studienkonten in Berlin erklärt der hochschulpolitische Sprecher der PDS, Rouzbeh Taheri:
Die PDS war und ist weiterhin gegen die Einführung von Studiengebühren, auch wenn sie im Deckmantel der Studienkonten daherkommen.
Die Einführung von Studienkonten mit dem Ziel, die Überziehung dieser Konten durch eine Gebühr zu bestrafen, ist eine eindeutige Einschränkung des Rechts auf Bildung im Hochschulbereich. Auch Thomas Flierl sollte bekannt sein, dass über 70 % der Studierenden nebenher arbeiten müssen. Wie sollen sie sich in vorgeschriebenem Maße an die Regelstudienzeiten halten? Die sozialen Gründe, die laut Senator Flierl ein Überziehen der Studienkonten erlauben sollen, müssten also von Beginn an für die übergroße Mehrheit der Studierenden gelten. Dies würde aber das ganze Projekt ad absurdum führen.
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