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Frieling-Zeitzeugenpreis Berlin/Brandenburg 2005 verliehen

27.01.200616:55 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Frieling-Zeitzeugenpreis Berlin/Brandenburg 2005 verliehen
Frau Professorin Dr. Dr. h.c. mult. Rita Süssmuth und Herr Dr. Johann-Friedrich Huffmann bei der Verleihung des Frieling-Zeitzeugenpreises
Frau Professorin Dr. Dr. h.c. mult. Rita Süssmuth und Herr Dr. Johann-Friedrich Huffmann bei der Verleihung des Frieling-Zeitzeugenpreises

(openPR) Berlin, Freitag, 27. Januar 2006: Mit großem Interesse verfolgten gestern Abend im Kaminzimmer des Literaturhauses in der Fasanenstraße über 80 geladene Gäste die Verleihung des Frieling-Zeitzeugenpreises. Prominente Persönlichkeiten aus Kultur, Medien und Politik fanden sich ein, um die Preisträger des Schreibwettbewerbes zu ehren und das Anliegen zu würdigen, gelebte Geschichte festzuhalten.

„Schreiben Sie Geschichte!“ forderte der Frieling-Verlag Berlin Zeitzeugen aus Berlin und Brandenburg auf und lud ein, mit Erinnerungen aus den Jahren 1945 – 1960 am Schreibwettbewerb „Frieling-Zeitzeugenpreis Berlin/Brandenburg 2005“ teilzunehmen. Mit der Ausschreibung des Frieling-Zeitzeugenpreises möchte der Frieling-Verlag Berlin die gesellschaftliche Bedeutung niedergeschriebener persönlicher Erinnerungen hervorheben.

Professorin Dr. Dr. h.c. mult. Rita Süssmuth, Präsidentin der OTA Hochschule in Berlin, betonte in ihrem Grußwort den großen Wert der Zeitzeugenschaft als verdichtete Geschichte. Sie stellte fest, dass es keine Gegenwart und keine Zukunft ohne Herkunft geben könne.

Frau Monika Griefahn MdB, hielt als Mitglied der Jury die Laudatio. Übereinstimmend mit Frau Professorin Süssmuth formulierte Sie, dass, wenn wir ohne Kenntnis der Geschichte die Zukunft nicht gestalten könnten. Der Neugier junger Menschen stünde häufig eine Sprachlosigkeit der älterer Menschen gegenüber, die es zu überwinden gelte.

Ulli Zelle, Moderator und Journalist beim rbb, kommentierte sein Engagement in der Jury aus eigenem Erleben: Lange hatte er vor, ein Interview mit seinem Vater über dessen Leben als Bergmann zu führen – ein Interview, zu dem es nie kam, wie Herr Zelle bedauerte, denn solche Geschichten seien es wert, der Nachwelt erhalten zu bleiben.

Dr. Johann-Friedrich Huffmann, Verlagsleiter und Initiator des Frieling-Zeitzeugenpreises kündigte an, auch weiterhin mit diesem Preis ein öffentliches Forum als Mittel gelebter Demokratie zu schaffen. Dr. Huffmann: „Als geistige Betätigung muss das Schreiben ebenso gefördert werden wie der Breitensport.“

Die Preisträger:
• Renate Brandt (1. Platz): Berlin Mitte
• Dr. Willi A. Voelmy (2. Platz): Berlin Tempelhof-Schöneberg
• Ruth Wendt (3. Platz): lebt in Dinslaken (1945-1948 Potsdam)

Die Werke der Einsender erscheinen in einer Frieling-Anthologie, die der Verlag im April 2006 veröffentlicht.

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