openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Rentenreserve muss erhalten bleiben

29.04.200400:49 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Rentenpolitik von Rot-Grün ist eineinhalb Jahre nach In-Kraft-Treten der riesterischen Jahrhundertreform endgültig gescheitert

26. Juni 2003 - Zu den aktuellen Meldungen, wonach die Bundesregierung die weitere Absenkung oder sogar die Abschaffung der Schwankungsreserve der Rentenversicherung prüfen lässt, erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit und Soziale Sicherung der CDU/CSU-Bundestags-fraktion, Andreas Storm MdB, sowie die zuständigen Berichterstatter, Hildegard Müller MdB und Gerald Weiß MdB:

Der heute bekannt gewordene Plan, wonach Bundessozialministerin Ulla Schmidt zur Finanzierung des von ihr im Rahmen der Aufstellung des Bundeshaushalts 2004 geforderten Einsparvolumens die Absenkung oder sogar die Abschaffung der Schwankungsreserve der Rentenversicherung prüfen lässt, bedeutet, dass die Bundesregierung endgültig Rentenpolitik nach Kassenlage betreibt. Es wird einmal mehr deutlich: Die Rentenpolitik von Rot-Grün ist eineinhalb Jahre nach In-Kraft-Treten der riesterischen Jahrhundertreform endgültig gescheitert. Die haushaltspolitischen Notoperationen bei der Rente sind unstrukturiert und kurzsichtig.

Schon im vergangenen Jahr hatte die Union vor den Folgen einer Absenkung der Schwankungsreserve gewarnt. Im Herbst dieses Jahres droht nun die Gefahr, dass die Rentenversicherung die Renten ohne Steuergelder von Bundesfinanzminister Hans Eichel nicht mehr auszahlen kann. Anstatt nun endgültig die Finger von der Reserve zu lassen, will Ulla Schmidt zur Sanierung des Bundeshaushalts erneut in die Rentenkasse langen. Das ist unverantwortlich. Die Reserve beträgt derzeit ohnehin nur noch rund 6 bis 7 Milliarden Euro. Eine weitere Absenkung würde deshalb in Wahrheit nichts anderes bedeuten, als die Reserve ganz abzuschaffen. Dann aber müsste der Finanzminister dauerhaft mit Steuergeldern einspringen, damit die Renten weiter gezahlt werden können. Genau darauf arbeitet Eichel offenbar hin. Er will bei der Rente mitreden und jedes Jahr über die Höhe der Renten mitentscheiden. Und Ulla Schmidt lässt ihn gewähren und ist als zuständige Ministerin verantwortlich dafür, dass auf diese Weise das Ende der eigenständigen Rentenversicherung eingeläutet wird.

 

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Platz der Republik 1, 11011 Berlin

mailto:E-Mail

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 7399
 140

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Rentenreserve muss erhalten bleiben“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von CDU/CSU-Fraktion

Bayerisches Volksbegehren für Mietenstopp unzulässig // Rückenwind für Klage gegen Berliner Mietendeckel
Bayerisches Volksbegehren für Mietenstopp unzulässig // Rückenwind für Klage gegen Berliner Mietendeckel
(Berlin, 16. Juli 2020) Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat das Volksbegehren „Sechs Jahre Mietenstopp“ für unzulässig erklärt. In seiner Begründung verwies das Gericht darauf, dass dem Bundesland Bayern für eine entsprechende Regelung die Gesetzgebungskompetenz fehle. Hierzu erklärt Dr. Jan-Marco Luczak, der die abstrakte Normenkontrolle gegen den Berliner Mietendeckel für die Bundestagsabgeordneten der CDU/CSU koordiniert: „Die Entscheidung aus Bayern gibt Rückenwind für unser Verfahren gegen den Berliner Mietendeckel in Karlsruhe. …
Trittins Sturheit beim Dosenpfand schadet allen
Trittins Sturheit beim Dosenpfand schadet allen
Viele Fragen zur Umsetzung des Dosenpfandes noch offen 19. Dezember 2002 Zur Diskussion um die Einführung des Dosenpfandes zum 1.1.2003 erklären der umweltpolitische Sprecher, Dr. Peter Paziorek MdB, der stellvertretende Vorsitzende, Dr. Klaus Lippold MdB, und der Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Dosenpfand, Werner Wittlich MdB: Trittins Unbelehrbarkeit in Sachen Dosenpfand schadet allen. Die augenblickliche Dialogunfähigkeit des Ministers verhindert eine praktikable Handhabung des gegenwärtigen Schwebezustandes beim Vol…

Das könnte Sie auch interessieren:

KOLB: FDP hat Anstieg der Lohnnebenkosten im Vermittlungsverfahren erfolgreich verhindert
KOLB: FDP hat Anstieg der Lohnnebenkosten im Vermittlungsverfahren erfolgreich verhindert
… weil die dort vorgesehenen Kürzungen der Renten nicht durch ein grundlegendes Umsteuern zu mehr Generationengerechtigkeit ergänzt werden und weil durch das Absenken der Rentenreserve in 2004 die Rentenversicherung ihre Zahlungsfähigkeit nicht mehr aus eigener Kraft aufrecht erhalten kann. Nur durch die Inanspruchnahme der Bundesgarantie in Millardenhöhe …
Kassensturz bei der Rente dringend erforderlich - Regierung verhöhnt Beitragszahler
Kassensturz bei der Rente dringend erforderlich - Regierung verhöhnt Beitragszahler
… dies endlich einzugestehen. Die Strategie des Ministeriums, bis November mit einer klaren Aussage zum Rentenbeitrag für 2004 zu warten, ist unverantwortlich. Angesichts der abgesenkten Rentenreserve bestehen dann keine Spielräume mehr, einen Anstieg des Beitrages noch zu verhindern. Deshalb muss endlich Schluss damit sein, weiter auf Zeit zu spielen …
WESTERWELLE/GERHARDT: Rentendebakel muss beendet werden
WESTERWELLE/GERHARDT: Rentendebakel muss beendet werden
… verletzen das Prinzip der Generationengerechtigkeit und werden schon kurzfristig die Probleme der Rentenversicherung weiter verschärfen. Die weitere Absenkung der Rentenreserve macht die Rentenversicherung noch abhängiger von kurzfristigen, konjunkturbedingten Beitragsschwankungen und ist kein Beitrag zur nachhaltigen Konsolidierung der Rentenfinanzen. …
Rente nach Kassenlage wäre Absage für Rentenkonsens
Rente nach Kassenlage wäre Absage für Rentenkonsens
… für die Rentner ist wohl so gut wie sicher. Dazu soll die Eigenbeteiligung der Rentner an den Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen erhöht werden. Außerdem soll die Rentenreserve weiter abgebaut oder sogar ganz aufgelöst werden. Solche unsystematischen Spargesetze kommen für die Union nicht in Frage. Wenn sich die Bundesregierung für eine solche …
Auflösung der Rentenreserve unverantwortlich
Auflösung der Rentenreserve unverantwortlich
… 9 Mrd. Euro aus dem Hut gezaubert. Das Programm beweist in dramatischer Weise einmal mehr das endgültige Scheitern der Rentenreform von Rot-Grün. Bei dem Vorschlag, die Rentenreserve aufzulösen, drängt sich der Verdacht auf, dass die Regierung den Boden bereiten will, das bestehende Rentensystem zu zerschlagen. Die Reserve beträgt derzeit noch rd. 7,4 …
Sie lesen gerade: Rentenreserve muss erhalten bleiben