openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Drängelnden Rasern droht in Österreich gleich eine doppelte Geldstrafe

12.06.201315:58 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) (Zürich/Innsbruck, den 12. 06. 2013) Die Hochsaison der Blitzer rückt näher: Mit Beginn der Sommerferien kontrollieren die Behörden wieder vermehrt auf Österreichs Straßen. „Geschwindigkeit, Abstand und Vignettenpflicht sind die wichtigsten Stichworte für denjenigen, der sein Urlaubsbudget schonen möchte“, warnt Rechtsanwalt Dr. Hubert Tramposch von der Kanzlei Tramposch & Partner in Innsbruck. Denn Effizienz wird in Österreich großgeschrieben: Im Einsatz sind mobile Messgeräte, die Geschwindigkeit und Abstand in einem Durchgang messen. Verkehrssünder haben damit die Chance, gleich doppelt in die Falle zu tappen.



Möglich ist die doppelte Messung, weil Geschwindigkeits- und Abstandsmessung auf denselben technischen Prinzipien beruhen. „In einem vorher vermessenen Bereich der Straße zeichnet das Gerät Videobilder auf“, erläutert Verkehrsspezialist Tramposch, „durch die Bestimmung der Position des Fahrzeugs zu zwei verschiedenen Zeitpunkten bestimmt das Gerät mittels einer Weg-Zeit-Rechnung die Geschwindigkeit des Fahrzeugs. Und aus der Position eines oder mehrerer Fahrzeuge auf den Videobildern kann zugleich der Abstand der Fahrzeuge bestimmt werden.“ Das alles läuft weigehend automatisch ab.

Eine zweite sehr wirkungsvolle Messmethode, die in Österreich eingesetzt wird, ist Section-Control, eine Abschnittskontrolle. Über der Straße befinden sich Kontrollpunkte, die mit Kameras ausgestattet sind. Das Fahrzeug wird beim ersten und beim letzten Kontrollpunkt fotografiert. Aus der für die Strecke benötigten Zeit errechnet das System die Durchschnittsgeschwindigkeit. „Dabei ist es in der Lage zwischen Pkw, Lkw und Pkw mit Anhängern zu unterscheiden und somit die unterschiedlichen erlaubten Höchstgeschwindigkeiten zu berücksichtigen“, betont Tramposch. Auch die Nummernschilder werden automatisch identifiziert. Und bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung meldet das System den Sünder mit all seinen Daten an die Exekutive. Auch hier kann der Abstand gleich mit kontrolliert werden.

Wer es eilig hat und dicht am Vordermann klebt, muss sich auf einiges gefasst machen. „Im österreichischen Verwaltungsstrafrecht gilt das sogenannte Kumulationsprinzip“, stellt Tramposch klar, dessen Kanzlei Mitglied in der internationalen Beratungsallianz Geneva Group International (GGI) ist, „danach werden bei der Begehung mehrerer Taten die einzelnen Strafen addiert.“ Hat also jemand durch verschiedene selbstständige Taten mehrere Verwaltungsübertretungen begangen, so sind die Strafen nebeneinander zu verhängen. Gleiches gilt, wenn eine Tat unter mehrere einander nicht ausschließende Strafandrohungen fällt.

Die Kosten im Detail: Übertretungen der Abstandsbestimmungen können mit einer Geldstrafe von bis zu 726 € geahndet werden. Der Sicherheitsabstand muss in Österreich in etwa der Länge des Reaktionsweges entsprechen. In Metern ausgedrückt sind dies drei Zehntel der gefahrenen Geschwindigkeit. Geringe Bremswirkung des eigenen Fahrzeugs, defekte Bremsleuchten des Vorausfahrenden oder Sichtbehinderungen können einen größeren Abstand erforderlich machen. Und wer die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 30 km/h überschreitet, muss mit einer Geldstrafe zwischen 70 € und 2.180 € rechnen. Bei einer Überschreitung im Ortsgebiet von mehr als 40 km/h oder bei einer Überschreitung von mehr als 50 km/h außerorts fallen dann gleich 150 € bis 2.180 € an.

Gut zu wissen: Auf folgenden Autobahnabschnitten in Österreich wird die Einhaltung der Geschwindigkeit mittels Section Control überwacht:

* A 22 Donauufer Autobahn – Kaisermühlentunnel
* A 2 Süd Autobahn Krumbach – Grimmenstein (nur Richtung Wien)
* A 2 Süd Autobahn – Ehrentalerbergtunnel
* A 9 Pyhrn Autobahn – Plabutschtunnel
* A 8 zwischen Meggenhofen und Weibern

Infos: www.tramposch-partner.com

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 726235
 1113

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Drängelnden Rasern droht in Österreich gleich eine doppelte Geldstrafe“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Geneva Group International

Österreichs Section Control-Anlagen zwingen zu korrekter Fahrweise
Österreichs Section Control-Anlagen zwingen zu korrekter Fahrweise
(Zürich/Innsbruck, den 27. 05. 2015)Für die einen ist eine strenge Verkehrsüberwachung ein Beitrag zur Verkehrssicherheit, andere vermuten dahinter Beutelschneiderei. Österreich jedenfalls forciert seit einigen Jahren präventive Maßnahmen, unter anderem die Geschwindigkeitsüberwachung mit Section Control-Anlagen. Und das mit Erfolg: Die Zahl der Verkehrstoten sank laut Statistik Austria im Jahr 2014 um 25 auf 430 und lag damit 5,5 % niedriger als im Vorjahr – das niedrigste Ergebnis seit Einführung der Unfallstatistik in Österreich im Jahr 19…
In Österreichs Abschleppzonen sind Parkverstöße riskant
In Österreichs Abschleppzonen sind Parkverstöße riskant
(Zürich/Innsbruck, den 06. 08. 2014) Die Parkplatzsuche in Innenstädten ist oft ein Abenteuer für sich. Das gilt auch für Österreich. Vor allem im Sommer, wenn viele Touristen in die Städte drängen, ist Parkraum knapp.“Wer dann etwas gewagter parkt, kann schnell in eine Kostenfalle tappen“, warnt Dr. Hubert Tramposch von der Anwaltskanzlei Tramposch & Partner in Innsbruck. Denn oft löst nur eine Kleinigkeit, die der Fahrer nicht bedacht hat, ein Bußgeld oder das deutlicher teurere und nervigere Abschleppen des Fahrzeugs aus. So ist es in Ös…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: nagy germuth partners berichten aktuell über Tatprovokationen im FinanzstrafrechtBild: nagy germuth partners berichten aktuell über Tatprovokationen im Finanzstrafrecht
nagy germuth partners berichten aktuell über Tatprovokationen im Finanzstrafrecht
… Beschwerdeführer wurde von der Finanzstrafbehörde - Zollamt Wien – eines Finanzvergehens wegen bestraft, da dieser 100.000 Stück Zigaretten einer bestimmten Drittlandsmarke nach Österreich geschmuggelt hatte, wobei ein verdeckter Ermittler der Bundespolizeidirektion Wien mit ihm Kontakt aufgenommen hatte, um über ihn eine größere Menge geschmuggelter …
VITRONIC weitet Präsenz in Katar aus: 26 PoliScan-Systeme tragen zu mehr Verkehrssicherheit bei
VITRONIC weitet Präsenz in Katar aus: 26 PoliScan-Systeme tragen zu mehr Verkehrssicherheit bei
… Messprinzip. Dabei erfasst ein scannender Laser die Geschwindigkeiten und Positionen aller Fahrzeuge im Messfeld. So können Verstöße auf mehreren Spuren gleichzeitig ermittelt werden, selbst bei drängelnden oder die Spur wechselnden Fahrzeugen. Anders als Radar arbeitet die laserbasierte Messung jederzeit problemlos in Baustellen oder auf kurvigen Straßen.
Bild: 130 PoliScanspeed-Systeme für Lettland: VITRONIC ist jetzt in allen baltischen Staaten präsentBild: 130 PoliScanspeed-Systeme für Lettland: VITRONIC ist jetzt in allen baltischen Staaten präsent
130 PoliScanspeed-Systeme für Lettland: VITRONIC ist jetzt in allen baltischen Staaten präsent
… erfasst ein scannender Laser die Geschwindigkeiten und Positionen aller Fahrzeuge im Messfeld. So können Verstöße auf mehreren Spuren gleichzeitig ermittelt werden, selbst bei drängelnden oder die Spur wechselnden Fahrzeugen. Anders als Radar arbeitet die laserbasierte Messung jederzeit problemlos in Baustellen oder auf kurvigen Straßen und kann sogar …
Unsichere Ladung auf dem Autodach kommt in Österreich teuer zu stehen
Unsichere Ladung auf dem Autodach kommt in Österreich teuer zu stehen
(Zürich/ Innsbruck, den 20.04.2010) In Österreich muss Ladung gut gesichert sein. „Es ist allerdings ein Gerücht, dass neuerdings ein ungesicherter Schirm auf der Hutablage oder ein Einkaufskorb auf dem Beifahrersitz einen Verstoß gegen die Ladungssicherheit darstellt“, klärt Dr. Hubert Tramposch von der Anwaltskanzlei Tramposch & Partner in Innsbruck …
Bild: PoliScanspeed-Kamera blitzt 20.000 Verkehrssünder in fünf TagenBild: PoliScanspeed-Kamera blitzt 20.000 Verkehrssünder in fünf Tagen
PoliScanspeed-Kamera blitzt 20.000 Verkehrssünder in fünf Tagen
… VITRONIC erfasst deutlich mehr Verstöße als konventionelle Technologien. Es arbeitet mit modernster LIDAR-Technologie, die ganz ohne Schleifen und Sensoren im Boden auskommt. Auch bei drängelnden oder die Spur wechselnden Fahrzeugen sowie in anspruchsvollen Situationen wie Baustellen oder Kurven arbeitet die laserbasierte Messung jederzeit problemlos.
Bild: Totalüberwachung von Autofahrern auf Autobahnen Section ControlBild: Totalüberwachung von Autofahrern auf Autobahnen Section Control
Totalüberwachung von Autofahrern auf Autobahnen Section Control
… automatisch mit Digitalkameras abgelichtet werden. Die Zeit für das Durchfahren des Abschnitts wird errechnet und sollte das Durchschnitttempo zu hoch sein erfolgt ein Bußgeld, bei Rasern ein Fahrverbot bis hin zum Führerscheinverlust. Mit diesem System soll die Sicherheit auf deutschen Autobahnen erhöht werden. Wir wollen in Deutschland die "Section Control´ …
Bild: Haftstrafe wegen Selbstbedienung aus OpferstockBild: Haftstrafe wegen Selbstbedienung aus Opferstock
Haftstrafe wegen Selbstbedienung aus Opferstock
… worden. Das Strafregister für den zweiten Angeklagten enthalte hingegen nur eine kleine Geldstrafe wegen einer Schwarzfahrt im Jahr 2015. Angebliche kürzere Inhaftierungen in Österreich und in den Niederlanden konnten nicht verifiziert werden. Das AG München hat mit Urteilsverkündung den Haftbefehl gegen den zweiten Angeklagten aufgehoben. Die gegen …
Bild: Verkehrssicherheitsprogramm der Bundesregierung: VITRONIC-Technologie stützt VerkehrspolitikBild: Verkehrssicherheitsprogramm der Bundesregierung: VITRONIC-Technologie stützt Verkehrspolitik
Verkehrssicherheitsprogramm der Bundesregierung: VITRONIC-Technologie stützt Verkehrspolitik
… Gefahrenschwerpunkten mit Geschwindigkeits-messsystemen werden Unfallzahlen reduziert und Leben gerettet. „Unsere Systeme tragen dazu bei, das Fahrverhalten positiv zu beeinflussen. Da unsere Technologie Rasern auf zwei und auf vier Rädern praktisch kein Entkommen bietet, stellt sich schnell ein Lerneffekt ein und die Geschwindigkeit wird reduziert“, …
Bild: Auszeichnung für VITRONIC - Dubai Police: VITRONIC ist der beste Anbieter für Systeme zur VerkehrsüberwachungBild: Auszeichnung für VITRONIC - Dubai Police: VITRONIC ist der beste Anbieter für Systeme zur Verkehrsüberwachung
Auszeichnung für VITRONIC - Dubai Police: VITRONIC ist der beste Anbieter für Systeme zur Verkehrsüberwachung
… Messprinzip. Dabei erfasst ein scannender Laser die Geschwindigkeiten und Positionen aller Fahrzeuge im Messfeld. So können Verstöße auf mehreren Spuren gleichzeitig ermittelt werden, selbst bei drängelnden oder die Spur wechselnden Fahrzeugen. Anders als Radar arbeitet die laserbasierte Messung jederzeit problemlos in Baustellen oder auf kurvigen Straßen.
Österreich: Falsches Verhalten beim Test mit dem Alkomaten führt zu hohen Strafen
Österreich: Falsches Verhalten beim Test mit dem Alkomaten führt zu hohen Strafen
(Zürich/Innsbruck, den 02. 02. 2016) Anders als in Deutschland folgt einem einfachen Alkoholvortest in Österreich in der Regel keine Blutprobe: Verkehrsteilnehmer, die verdächtigt werden, zu viel Alkohol im Blut zu haben, werden dort mit einem geeichten und beweissicheren elektrischen Messgerät, dem sogenannten Alkomaten, getestet. Dessen Ergebnis ist …
Sie lesen gerade: Drängelnden Rasern droht in Österreich gleich eine doppelte Geldstrafe