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Offener Brief des Netzwerks pro Vaterschaftstests an Ministerin Zypries

14.12.200507:55 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Sehr geehrte Frau Zypries,
anlässlich Ihrer erneuten Ernennung zur deutschen Justizministerin möchten wir in Erinnerung bringen, dass ein an sich sinnvolles Gesetz, wie das Gendiagnostikgesetz zurückgestellt werden musste, weil sich ein Paragraph darin befinden, der mit Gentests nichts zu tun hat: Der Vaterschaftstest.


Wie Sie wissen, werden dabei nur Gensequenzen verglichen, um eine eventuelle Abstammung, bzw. Übereinstimmung festzustellen. Wir hoffen, auch verständlich gemacht zu haben, dass BEIDE am Test betroffene Personen ein hohes Interesse an diesem Test haben, bzw. dieses Interesse nach allen Erkenntnissen die wir haben (z.B. Adoptionsforschung), vorausgesetzt werden kann. Ein Einverständnis zu diesem Test darf daher nie gerade von der Person abhängig gemacht werden, die ein vermutetes hohes Interesse daran hat, dass die Wahrheit nicht offen gelegt wird.
Darüber hinaus ist ein diskreter, selbst bestimmter Test die für die Familie schonendste Form, in dieser Frage Klarheit zu bekommen, ohne eine familiäre Krise herauf zu beschwören. Aus diesem Grunde bitten wir nochmals, die Frage des Vaterschaftstests aus dem Gendiagnostikgesetz heraus zu nehmen, damit Väter, die Klarheit in dieser Frage haben wollen, nicht weiter eine Kriminalisierung fürchten müssen.
Darüber hinaus sollte überlegt werden, wie die Vaterschaftsfeststellung in Zukunft erleichtert werden kann, um den vorhandenen Missbrauch einzuschränken.
Weiterhin halten wir es für erforderlich, den betroffenen Männer, Kindern, aber auch Frauen eine Hilfemöglichkeit zu bieten, die sie in Anspruch nehmen können, um die Krisen bei einer fremden Vaterschaft zu minimieren. Viele Kinder werden abgetrieben, wenn eine fremde Vaterschaft auch nur vermutet wird, aus Sorge um Ehe oder Partnerschaft. Im schlimmsten Falle endet auch eine oft langjährige Beziehung zum Kind durch den unbewältigten Partnerkonflikt.
Väter und Kinder sind dem zur Zeit noch ausgeliefert und finden kaum Unterstützung. Diese Väter dürfen nicht kriminalisiert werden, sondern haben ein Recht auf Hilfe und Beratung.

Setzen Sie ein Zeichen, dass Sie leibliche Vaterschaft schätzen und dass ein Vater mehr ist, als der finanzielle Versorger seiner Familie.
Setzen Sie ein Zeichen, dass die Verbindung Vater-Kind der Verbindung Mutter-Kind gleichwertig ist. Nur so ist eine gleichberechtigte Partnerschaft möglich.

Mit freundlichen Grüßen



Wolfgang Wenger
Dipl.Soz-päd.(FH)
www.pro-Test.net
Das Netzwerk pro Vaterschaftstest
www.majuze.de
Männer- und Jungenzentrale in
Rosenheim
www.vaetermafia.de



Dietmar Nikolai Webel
Bundesvorstand/Politik VAfK


Dr. Eugen Maus
Mitglied im Vorstand von
MANNDAT e.V. -
Geschlechterpolitische Initiative
Gemeinnütziger Verein ·
Amtsgericht Stuttgart, VR-7106.
Senefelderstr. 71b - 70176 Stuttgart
www.manndat.de


PS: Dies ist ein offener Brief, der im Internet an verschiedenen Stellen veröffentlicht ist und in dieser Fassung auch an die Presse gesendet wird


***
Das Netzwerk pro Vaterschaftstests ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Vereinen und Einzelpersonen, deren Ziel es ist, Vätern in der Durchsetzung ihrer Rechte nach einem Wissen um ihre Vaterschaft zu helfen und zu unterstützen.

Verantwortlich zeichnet
Wolfgang Wenger
Schwaigerweg 1
85625 Baiern
Tel: 0700 62589333
E-Mail

Der größte Unterstützerverein ist der
VAfK (Väteraufbruch für Kinder e.V.)
Palmental 3, 99817 Eisenach
Tel.: 0700 - 82 83 77 83
Dietmar Webel aus dem Vorstand hat die Pressemitteilung mit unterzeichnet.
Der Väteraufbruch kämpft vor allem gegen Männerbenachteiligung bei Scheidung, Unterhalt und Umgang mit den Kindern nach der Trennung

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