(openPR) Der Kreisverband Groß-Gerau der Piratenpartei Deutschland lädt interessierte Bürger jeden letzten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr zum zwanglosen Gespräch ein. Ab sofort allerdings nicht mehr im leider geschlossenen Restaurant "Zum alten Amtsgericht", sondern gegenüber im Restaurant Gino, Darmstädter Straße 28, in Groß-Gerau.
Am 28. Mai wird das Thema "Rückblick auf Landes- und Bundesparteitag" im Mittelpunkt stehen: Wie sieht die neue Möglichkeit aus, zwischen Bundesparteitagen Online-Basisentscheide durchführen zu können - deren Beschluß bis dato medial negiert wurde? Kann das Tool eventuell sogar schon bis zur Bundestagswahl einsatzbereit sein? Wie vermitteln man hunderte Seiten an Wahlprogramm an Wähler, die bisher damit berieselt wurden, dass die Piraten kein Wahlprogramm haben würden?
Laut einem Politikberater bei der Vorstellung der Piraten-Studie.de der IG-Metall nahen Otto Brenner-Stiftung verfügt die Piratenpartei über Programm für drei Parteien. Die Studie kommt u.a. zu dem Schluss, dass bei den Piraten nicht mehr gestritten wird als bei den Altparteien, dies allerdings durch die transparenten Strukturen viel sichtbarer ist und skandalisiert wird. Es sind gerade diese Strukturen, die es erst ermöglichten einen völlig neue Ansätze beim Erstellen einer politikwissenschaftlichen Studie zu wählen. Die kürzlich erschienene Studienerweiterung um die soziale Frage bei den Piraten etwa, geht von der Häufigkeit der Verwendung von Begriffen aus und folgert, dass diese seit der Parteigründung 2006 immer mehr in den Fokus der Partei rückte. Sie ist nur Online lesbar unter: http://www.otto-brenner-shop.de/publikationen/obs-arbeitspapiere.html
Pressesprecher KV Groß-Gerau
(und Piratenfraktion Darmstadt)
Gernot Köpke
Langwattstraße 12
64584 Biebesheim
T.: 06258-6808
Über das Unternehmen
Allgemeine Hintergrund-Informationen zur Piratenpartei:
Das Recht auf Privatsphäre, eine transparente Verwaltung, eine Modernisierung des Urheberrechtes, freie Kultur, freies Wissen und freie Kommunikation sind grundlegende Ziele der Piratenpartei Deutschland (PIRATEN). Genaueres findet man unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Piratenpartei_Deutschland#Parteiprogramm
Das 74-DIN A5 Seiten umfassende Parteiprogramm liegt seit Anfang 2013 in einer Neuauflage vor. Für Hessen sind es 55 ausgedruckte DIN A4 Seiten an Positionspapieren.
Bei der Europawahl 2009 erlangten die PIRATEN in Deutschland 0,9 Prozent. Aus Schweden, dem Ursprungsland der weltweiten Piratenbewegung mit Parteien in inzwischen etwa 70 Staaten, wurden mit 7,1% zwei Abgeordnete nach Straßburg entsandt.
Bei der Bundestagswahl im September 2009 erreichte die Piratenpartei aus dem Stand zwei Prozent bzw. 845.904 Stimmen. 2011 ist man ins Berliner Landesparlament mit 9,0% bzw. 15 Mandaten eingezogen.
2011 zogen die Darmstädter Piraten mit 2,9 % ins Stadtparlament ein.
2012 folgte der Einzug in die Landtage von Schleswig-Holstein (8,2%, 6 Mandate), Nordrhein-Westfalen (7,8%, 20 Mandate) und dem Saarland (7,4%, 4 Mandate). In Niedersachsen kam man aus dem Stand auf 2,1 %.
Die Mitgliederzahl wächst rasant, auf aktuell 33.334 Mitglieder. Die PIRATEN haben 197 Mandate in den Kommunal- und Kreisparlamenten aller Bundesländern. In Hessen sind es 2071 Mitglieder und 32 Mandate.
Die Piratenpartei hebt sich mit ihren Ansprüchen an die Transparenz des politischen Prozesses deutlich von den traditionellen Parteien ab. So kann jeder interessierte Bürger bundesweit an allen Angeboten und Diskussionen der politischen Arbeit im Internet und bei den regelmäßigen Stammtischen in seiner Region teilnehmen: https://wiki.piratenpartei.de/Landesverband_Hessen/Stammtische_Hessen Interessen und Probleme der Wähler können so basisdemokratisch aufgenommen und vertreten werden, anstatt an ihren Bedürfnissen vorbei zu planen.