(openPR) Es muss nicht immer die Videokonferenz nach Übersee, die Stippvisite in die New Yorker Filiale oder der Einsatz am Messestand in Tokio sein. Immer mehr Arbeitnehmer leiden unter Über-stunden und Leistungsdruck. Moderne Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern Business Yoga an: Betriebliches Gesundheitsmanagement mit Mehrwert für alle Beteiligten.
„Yoga reduziert Stress, verbessert die Konzentration und stabilisiert die Gesundheit“, schildert Stefanie Marquetant. Business Yoga als Start in den Arbeitstag, als Kraftquelle in der Mittagspause oder nach Feierabend nehmen Sekretärinnen genauso gerne wahr wie Führungskräfte. Der Effekt liegt für kleine und große Unternehmen auf der Hand: Yoga bringt Körper, Geist und Seele in Einklang. Die Arbeitsergebnisse werden besser. Und die Mitarbeiter schalten schneller ab, wenn sie abends aus dem Büro gehen. „Die meisten Arbeitgeber bieten Yoga in den Betriebsräumen an und subventionieren diese anerkannte Form der Gesundheitsprävention“, berichtet die Stuttgarterin. Das kollektive Verbiegen, Vorwärts-Strecken und Rückwärts-Beugen fördert den Teamgeist und macht Spaß.
Viele Yogis besuchen den Yogakurs in erster Linie, um ihrem Rücken etwas Gutes zu tun oder Nacken- und Schulterbereich zu entlasten. „Schreibtischtäter brauchen diesen körperlichen Ausgleich dringend“, betont Marquetant. Erst im zweiten Schritt nähmen die Teilnehmer die spür-bare Erholung für den Kopf wahr. „Unsere Gedanken kreisen unentwegt und halten unseren Geist wach“, führt die Yogainstruktorin aus. Das muss nicht schlecht sein. Werden jedoch nega-tive Überlegungen zur Spirale und zur Belastung für die Betroffenen, ist Stress die Folge. Und genau hier setzt Yoga an, denn die Körperübungen wirken sich auf das vegetative Nerven-system aus. Yoga ist eine altindische Lehre, die mehr als Körper- und Atemübungen umfasst. Ob Hund, Fisch, Frosch, Kobra, Baum, Tisch oder Brücke: Die Übungen, im Sanskrit: Asanas, stärken nicht nur die Muskeln, dehnen die Bänder und halten die Gelenke flexibel. „Auch der Blutdruck harmonisiert sich“, führt Marquetant beispielhaft an. Die Balance zwischen Körper und Geist fördert zudem erholsamen Schlaf und stärkt das Immunsystem, Erkältungen werden abgewehrt.
Auf die Frage, was sie Anfängern rät, entgegnet Stefanie Marquetant lächelnd: „Der Hund ist Yoga. Der Schweinehund menschlich. Dabei bleiben ist alles.“
Die Haltung des Hundes mit nach unten geneigtem Gesicht: Adho Mukha Svanasana
Die mentale Aufgabe dieser Asana ist die „Verneigung vor der mir innewohnenden Lebensfreude und Lebenskraft“: In den Vierfüßlerstand kommen, die Arme sind senkrecht unter den Schultern, die Finger gespreizt, Finger und Handteller pressen in den Boden, Rücken parallel zum Boden. Aus dem Vierfüßlerstand die Zehen aufsetzten und Hüfte und Po weit nach oben in Richtung Himmel bringen, Beine strecken, Fersen ziehen zum Boden. Arme gestreckt, Schultern entspannt und weg von den Ohren, Rücken gerade. Die Wirbelsäule bildet vom Hinterkopf über die Schultern bis zum Steißbein eine Linie. Ruhig, gleichmäßig und tief durch die Nase ein- und ausatmen und die kraftvolle Streckung halten.








