(openPR) "Die Hanse-Runde - geradelt", Neuerscheinung im Freigeistigen Verlag, ist ein satirisch-humorvoller Bericht von einer 7667 Kilometer weiten Radtour um die gesamte Ostsee herum; im Uhrzeigersinn von Travemünde nach Travemünde.
„Die meisten Dinge sind an sich schon komisch; die anderen werden es, wenn man sie in einem neuen, manchmal auch absurden Zusammenhang betrachtet.“
Unter diesem Leitspruch machte sich der Satiriker, leidenschaftliche Wanderer und Radfahrer Andreas Härdter erneut auf, um dieses Mal die gesamte Ostsee aus eigener Kraft, teils zu Fuß, aber größtenteils mit dem Fahrrad, zu umrunden. Von Travemünde nach Kopenhagen wählte er, wie zuvor schon auf seinem „Spaziergang nach Rom“, den Fernwanderweg E6, bereiste dann aber die Küstenländer Schweden, Finnland, Russland, Baltikum und Polen mit dem Fahrrad. Er hat sich dabei meist an die vorgegebenen nationalen, küstennahen Radwanderwege gehalten, z.B. den "Cykelspåret" in Schweden oder den "Länsirannikonreitti" (Küstenweg) und den "Kuninkaantie" (Königsweg) in Finnland. Durch Russland und ins wunderschöne Sankt Petersburg ging es auf eigenen Routen.
Von rund tausend Petersburger Radfahrern und vor allem durch seinen zeitweiligen mitreis(s)enden Radlerkameraden Jörn fühlte sich Härdter dort fast schon genötigt, an einer der Nachttouren teilzunehmen, welche die Rad fahrende Petersburger Jugend allwöchentlich veranstaltet, um auf ihre Gefahren und Nöte im Stadtverkehr der nördlichsten Millionenstadt der Welt aufmerksam zu machen. Diese Zusatzstrapaze durch die berühmte weiße Nacht wurde ihm zum ganz besonderen Erlebnis, das er im Nachhinein nicht mehr missen möchte.
Das Baltikum und vor allem die 100 Kilometer weite Fahrt über das Radlerparadies Kurische Nehrung nach Königsberg zählten zu den weiteren absoluten Highlights dieser außergewöhnlichen Reise.
Die abenteuerliche Fahrt von Danzig entlang der polnischen Ostseeküste, über Usedom, durch Greifswald und Stralsund zum Fischland Darß sowie in all die anderen bekannten deutschen Ostseebäder „rundeten“ die Tour im wahrsten Sinne des Wortes ab.
Das wahrscheinlich witzigste Reisebuch der Welt, der "Spaziergang nach Rom" hat damit ernsthafte Konkurrenz, und das auch noch aus dem eigenen Stall, bekommen. Wieder ist dem Autor ein humorvolles, ein satirisches, ein witziges Buch gelungen, das vor allem die zahlreichen Erlebnisse und Kuriositäten am Rand des Weges beleuchtet und dabei gelegentlich auch einmal stark übertreibt. Ein gehöriger Schuss Selbstironie fehlt auch dieses Mal nicht, und so bleiben auch die kleinen und großen Schwächen, Fehler und Ängste des Akteurs nicht verschont.













