Andreas Härdter, Jahrgang 1956, verbrachte die ersten Jahre seiner Kindheit bei Stuttgart und zog dann in die Nähe von Braunschweig. Nach dem Abitur und Berufsausbildungen im sozialen Bereich entdeckte er seine Vorliebe für Fremdsprachen wieder und schloss eine Ausbildung zum Übersetzer an. Immer wieder zog es ihn in die weite Welt hinaus, und er bereiste intensiv fast alle Erdteile.
Nach dem Lyrikband „Jahresgedicht 2002 - 365 Kurzgedichte zur aktuellen Weltgeschichte“ -, in dem er die täglichen Topnachrichten des Jahres 2002 mal ernst, mal heiter in Reimform brachte, veröffentlichte er 2007 seinen „Spaziergang nach Rom“. In ihm verarbeitete er all die Kuriositäten und witzigen Erlebnisse des langen Fußmarsches von Braunschweig in die Ewige Stadt zu einem humorvollen Werk.
Daran knüpft sein 2013 erschienener satirischer Reisebericht „Die Hanse-Runde – geradelt“ an, in dem er seine Erlebnisse bei der Umfahrung der gesamten Ostsee auf dem Fahrrad in ähnlicher, humorvoller Weise beschreibt.
„Der Zeitenzeuge“ (2011) ist sein erster Roman. In ihm beschreibt der überzeugte Atheist das fiktive Leben des ursprünglichen Ägypters Semenchkare, der aufgrund einer vererbten Genmutation als extrem langlebiger Mensch die großen Zeiten der Religionsgründungen miterlebt hat und uns heute bezeugen kann, dass sich niemals ein Gott wirklich offenbart hat. Seit 2015 ist dieses Werk auch in altdeutscher Schrift (Sütterlin/Kurrent) erhältlich.
Aus dem ersten Jahresgedicht hat der Autor inzwischen eine Buchreihe unter gleichem Namen gemacht und fügt nach den Bänden für 2012, 2013 und 2014 derzeit auch dem Jahr 2015 täglich eine weitere Nachrichtenstrophe hinzu.
2011 gründete er einen eigenen Verlag mit dem Namen „Freigeistiger Verlag Andreas Härdter“. Er ist verheiratet und Vater dreier Kinder.