(openPR) Andreas Härdter, Autor des Romans "Der Zeitenzeuge", ist von der alten deutschen Schrift - Sütterlin bzw. Deutsche Kurrent - so fasziniert, dass er sich daran machte, sein bereits 2011 in Normalschrift erschienenes Werk nun auch in dieser altdeutschen Schrift herauszubringen. Sie passt zum Thema, und er will damit seinen Beitrag leisten, diese Schrift vor dem Vergessen zu retten. Einen anderen Roman in Sütterlin oder Kurrentschrift scheint es heute nicht mehr zu geben.
Der Autor ist bekennender Atheist. "Der Zeitenzeuge" ist ein religionskritischer, historischer Roman. Lange schon beschäftigte Härdter sich mit dem Problem, dass die Nichtexistenz eines Gottes nicht beweisbar sein soll.
Nicht Gott erschuf den Menschen, sondern der Mensch erschuf Gott, da ist sich der Autor ganz sicher. Doch leider hat der Mensch das vergessen und sich selbst damit in die missliche Lage gebracht, heute weder die Existenz eines Gottes noch seine Nichtexistenz beweisen zu können.
- Oder vielleicht doch? Was wäre, wenn es einen extrem langlebigen Menschen gebe, der sämtliche Epochen der Religionsgründungen selbst miterlebt hat, die hehren Motive dazu kennt und uns heute als Zeitenzeuge davon berichten könnte?
An dieser Stelle tritt Semenchkare ins Spiel:
Semenchkare war Pharao in Ägypten, der Nachfolger Echnatons. Dem weltlichen Machtkampf der Götter Amun gegen Aton wurde er geopfert und vom Thron gestürzt, wodurch Amun obsiegte. Sein Name wurde getilgt, von der Geschichte wurde er vergessen. Sein Grab hat man nie gefunden. - Weil er bis heute überlebt hat! Erst in unserer Zeit erfuhr Semenchkare, dass er seine extreme Langlebigkeit einer durch seine Familie vererbten Anomalie der Gene verdankt.
Über die Jahrtausende war es für ihn überlebensnotwendig gewesen, seine Identität immer wieder zu wechseln. Unser Informationszeitalter hat diese Strategie schließlich scheitern lassen. Der Ex-Pharao ist gezwungen, sich zu offenbaren. Er will diesen Schritt aber noch nicht unternehmen, ohne zuvor eindeutige Belege für seine wahre Identität vorlegen zu können. Eine Reise mit ehrenhaften Zeugen an einen geschichtsträchtigen Ort liefert die unumstößlichen Beweise. Sie verschaffen ihm die notwendige Glaubwürdigkeit, die Geschichte in wichtigen Punkten zu korrigieren, denn er war leibhaftiger Zeitenzeuge in den Epochen, in denen sich die großen Religionen der Welt ausgebildet hatten. Und er war nicht unbeteiligt daran gewesen.
Kein Gott hatte sich jemals wirklich offenbart! Aufklärung und Wissenschaft veränderten auch sein Weltbild. Seither ist er auf der Suche nach der absoluten Wahrheit und hofft, die Erkenntnis der Weltformel noch miterleben zu dürfen. Berührungspunkte mit dem absolut Wahren hat er bereits gefunden!
Der Zeitenzeuge
Roman in altdeutscher Schrift mit kurzer Einführung in die Deutsche Kurrentschrift.
ISBN 978-3-943070-12-5
Taschenbuch, 720 Seiten
Freigeistiger Verlag Andreas Härdter
Vechelde












