(openPR) Walldorf, Deutschland – fluid Operations, führender Anbieter von semantischen Cloud- und Datenmanagementlösungen, entwickelt einen Prototypen für ein kontextsensitives und mobiles Konferenzassistenzsystem, das auf mobilen Augmented Reality-Endgeräten wie Google Glass laufen wird. Google Glass ist eine mit Sensoren versehene Datenbrille, die den Träger über einen kleinen Bildschirm in Abhängigkeit seiner aktuellen Situation mit relevanten Informationen versorgt. Das mobile Konferenzassistenzsystem von fluidOps wird Konferenzbesuchern über Google Glass situationsabhängige Informationen und Handlungsempfehlungen liefern. So bietet das System Nutzern Unterstützung bei der Kontaktaufnahme mit anderen Besuchern, beim Auf- und Ausbau ihrer Netzwerke und bei der umfassenden persönlichen Konferenzplanung.
fluidOps erweitert Realität von Konferenzbesuchen
Das mobile Konferenzassistenzsystem wird auf der Information Workbench® basieren, einer individuell anpassbaren Plattform für das Management von Linked Data, Big Data und für die Entwicklung von Applikationen. Die semantischen Technologien von fluidOps ermöglichen die einfache Integration und Verknüpfung von Daten aus unterschiedlichen Datenquellen wie z.B. persönliche Daten des Konferenzbesuchers (Kontakte, Daten aus sozialen Netzwerken etc.) oder aus öffentlichen Datenquellen (Metadaten zur Konferenz wie Vorträge, Events und Räume, Publikations- und Firmenregister etc.). Bei der Entwicklung des Konferenzassistenzsystems bestehen die großen Herausforderungen darin, Kontextdaten, Ereignisverarbeitung und kontextbasierte Empfehlungsdienste bei gleichzeitig hoher Datenqualität, niedrigen Antwortzeiten und geringem Ressourcenverbrauch optimal zusammenspielen zu lassen.
Mit dem Conference Explorer bietet fluidOps bereits ein praxiserprobtes Tool für die semantische Datenintegration in der Konferenz-Domäne. Er vereint veröffentlichte Metadaten einer Konferenz mit Informationen aus sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook und anderen öffentlichen Datenquellen. Der Conference Explorer ermöglicht die Suche nach Detailinformationen und bietet einen Gesamtblick auf eine Veranstaltung. Das Konferenzassistenzsystem wird auf dem bereits bestehenden Datenbestand und den semantischen Datenbearbeitungsfunktionalitäten des Conference Explorers aufbauen.
fluid Operations kooperiert in diesem Projekt, das unter dem Namen „Durchblick“ läuft, mit dem Institut für Informatik der Universität Freiburg. Das Projekt startet im April 2013 und läuft zwei Jahre. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.



















