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Finger weg von Abführmitteln

19.03.201314:02 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Verstopfung kann viele Ursachen haben

Frankfurt am Main, 18. März 2013 – Die eine will schneller zur Bikinifigur finden, der andere fühlt sich schlicht und einfach verstopft. Der Griff zum Abführmittel liegt dann oft nahe, doch bringt die „Therapie“ überhaupt etwas? Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen, zeigt, was es bei der Einnahme zu beachten gibt.


Der Bikinitrick
Viele Frauen sind der Idee verfallen, mit einem Abführmittel schneller Gewicht zu verlieren. Doch das täuscht. Nach der Einnahme tritt zunächst Erleichterung ein, man fühlt sich schlanker. Doch dieses Gefühl hält nicht lange vor. Der Darm füllt sich wieder, unter Umständen hat man durch diese Tortur sogar noch mehr Hunger als vorher. Das Gewicht hat sich am nächsten Tag wieder korrigiert.
Verstopfung behandeln
Essen mit geringem Ballaststoffgehalt, zu wenig Flüssigkeit, zu wenig Bewegung – das kann insgesamt zu einer gewissen Darmträgheit und damit Verstopfung führen. Der beste Weg ist, die Ernährung umzustellen und Sport zu treiben.
Wer hier zu Abführmitteln greift, sollte sich bewusst sein, dass dies nur die absolute Ausnahme sein darf. Durch die gewohnheitsmäßige Einnahme kann es zu Blähungen und Bauchkrämpfen kommen. „Der Körper verliert Wasser und wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Calcium und Natrium, die er nicht nur für ein gesundes Aussehen benötigt, sondern auch für Knochen, Muskulatur, Herzfunktion, normalen Blutdruck und natürlich auch für eine gesunde Darmtätigkeit braucht“, erklärt Erika Fink.
Verstopfung durch Arzneimittel
Wer plötzlich Verstopfung hat, obwohl er bisher noch nie Probleme hatte, sollte nicht einfach unkritisch zu einem Abführmittel greifen, sondern das Gespräch mit Arzt oder Apotheker suchen. Entweder liegt eine krankhafte Ursache zu Grunde oder es handelt sich um die Nebenwirkung eines Arzneimittels. Gerade bei starken Schmerzmitteln, Hustenblockern, Krampflösern oder Arzneimitteln gegen Epilepsie, Parkinson und psychische Erkrankungen kann es zu Verstopfung kommen. Weiterhin enthalten viele Blutdrucksenker Entwässerungsmittel, die sich auf die Darmtätigkeit niederschlagen können.
Abführmittel wirken selbst auch verstopfend: Einmal dauert es bis zum nächsten Stuhlgang länger, da sich der Darm erst wieder füllen muss, was zu dem subjektiven Empfinden einer Verstopfung führt. Weiterhin liegt die Darmträgheit im Mineralstoffverlust begründet. Dieser Effekt ist auch die Grundlage für die häufige Sucht nach Abführmitteln: Nur mit der wiederholten Einnahme wird der gewünschte tägliche Stuhlgang erreicht.
Wer trotz allem nicht auf Abführmittel verzichten will, sollte sich in seiner Apotheke ausführlich beraten lassen, welches Arzneimittel für seinen speziellen Fall die beste Wahl ist.

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