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Wenn Fett schmerzt - Die Lipödem-Erkrankung

06.03.201317:08 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Essen – März 2013 - Die Lipödem-Erkrankung ist eine häufig erblich bedingte chronische Fettverteilungsstörung, die ausschließlich bei Frauen auftritt. Als Ursachen werden eine genetische Veranlagung und hormonelle Einflüsse vermutet. Faktoren also, auf die kein Einfluss genommen werden kann. Die Lipödem-Erkrankung zeigt sich typischerweise in Form von unproportioniert dicken Beinen und auch Armen bei häufig gleichzeitig schlankem Rumpf. Zusätzlich zur Optik entwickelt sich bei den Betroffenen an Ober- und Unterschenkeln ein Spannungs- und Schweregefühl sowie eine ausgeprägte Berührungs- und Druckschmerzhaftigkeit. Der Leidensdruck dieser Patientinnen, die oftmals bereits in jungen Jahren unter dem krankhaft vermehrten Fettgewebe leiden, ist enorm. Abhilfe schafft hier langfristig nur eine Operation. Mithilfe der wasserstrahl-assistierten Liposuktion kann das überschüssige Körperfett besonders schonend, schnell und sicher entfernt werden. „Bei der Behandlung der Lipödem-Erkrankung müssen deutlich größere Fettmengen entfernt werden als bei Operationen aus rein ästhetischen Gründen“, so der Lipödem-Experte Dr. Heck. Er wendet die wasserstrahl-assistierte Liposuktionstechnik an und erzielt bei seinen Lipödem-Patientinnen sehr gute Erfolge.



Die Methode
Mithilfe der wasserstrahl-assistierten Liposuktion kann das krankhaft überschüssige Körperfett besonders gewebeschonend entfernt werden. Dabei bedient sich das Verfahren der sanften Kraft des Wasserstrahls. Im Unterschied zu den herkömmlichen Verfahren der Liposuktion wird das Fett mit erheblich geringerem Kraftaufwand und mit einem reduzierten Risiko des Auftretens von Nebenwirkungen aus den betroffenen Körperregionen herausgelöst. Dem Körper wird vor dem Eingriff deutlich weniger Tumeszenzflüssigkeit zugeführt. Der Eingriff selbst ist unter Lokalanästhesie möglich (keine Vollnarkose notwendig) und die Medikamentenbelastung wird dadurch minimiert. Da das Spülen und Absaugen der Fettzellen parallel geschieht, kann die OP-Zeit deutlich verringert werden. „Der Vorteil dieser Operationsmethode besteht zudem darin, dass ich schon während der

Operation das Ergebnis sehr gut einschätzen kann. Mit der Genauigkeit eines Skalpells wird die natürliche Kontur der Beine wieder hergestellt und sofort für die Patientin sichtbar.“ – so Dr. Heck über die Methode.

Die Lipödem-Patientin – nicht dick, sondern krank
Das Lipödem wird selbst von Ärzten oft übersehen bzw. mit einer Adipositas, also Übergewicht oder einem Lymphödem verwechselt. Dadurch haben Betroffene häufig einen langen Leidensweg hinter sich, bevor die richtige Diagnose und Therapiemöglichkeit empfohlen wird. Die Patientinnen belasten v.a. die Beschwerden durch die Ödeme, d. h. durch das „Wasser in den Beinen“. Im Laufe des Tages treten diese Schwellungen im Unterhautgewebe der Unterschenkel, nicht jedoch in den Füßen, auf. Verursacht werden sie durch eine vermehrte Durchlässigkeit der Kapillaren für Flüssigkeit und einer Behinderung des Lymphabflusses. Bei Krankheitsbeginn sind die Ödeme morgens nicht oder kaum vorhanden, abends aber deutlich sichtbar. Verstärkt wird dies durch langes Stehen oder Sitzen, besonders in der heißen Jahreszeit. Im Laufe der Jahre verschlimmert sich der Befund; die Unter- und Oberschenkel sind ganztags geschwollen und werden auch über Nacht nicht mehr schlank. Durch diese Wasseransammlungen entstehen Schwere- und Spannungsgefühle sowie Berührungs- und Druckschmerzen.
Die betroffenen Frauen leiden psychisch erheblich unter ihren unproportioniert dicken Armen und Beinen. Viele Betroffene weisen sich fälschlicherweise selbst die Schuld an Ihrer Figur zu. Trotz aller Maßnahmen wie Diäten oder Sport nimmt das Fettgewebe an den Beinen und Armen weiter zu; allenfalls der Rumpf wird schlanker, was die bestehende Disproportion weiter verschlechtert. Diese Erkrankung ist nur operativ richtungsweisend zu behandeln.
Vorteile der wasserstrahl-assistierten Liposuktion
- Fettzellen können durch den feinen Wasserstrahl gewebeschonend herausgelöst und direkt abgesaugt werden
- Die Tumeszenzlösung (Kochsalz, Adrenalin sowie Lokalanästhetikum) wird während der Absaugung nur in kleinen Mengen und gleichmäßig ins Gewebe eingespritzt und größtenteils sofort wieder abgesaugt
- Die Medikamentenbelastung durch Narkosemittel und Schmerzmittel ist sehr gering
- Kann in örtlicher Betäubung durchgeführt werden
- Stellt die Kontur von Armen und Beinen wieder her

Weitere Informationen über die wasserstrahl-assistierte Fettabsaugung finden Sie unter www.aquashape.info und www.daslipoedem.de.

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