(openPR) Wenn Laufen zur Qual und das Hose anziehen zum täglichen Kampf wird - manche Frauen leiden unter dem so genannten Lipödem und wissen es nicht. Im Volksmund ist diese Krankheit auch als "Reiterhosen" bekannt. Zeit, um dieser Erkrankung mehr Aufmerksamkeit zu schenken, denn Heilung ist möglich. Dr. Petra Scheffer, Oberärztin in der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie /Handchirurgie am Klinikum Lüdenscheid, lädt deshalb alle Betroffenen, Angehörige und Interessierte zu ihrem Vortrag "Lipödem - die verkannte Krankheit" am 18. Oktober um 17 Uhr in der Kapelle des Klinikums Lüdenscheid ein.
Dr. Petra Scheffer kennt die Beschwerden und Anliegen dieser Frauen nur zu gut und konnte schon vielen zu neuer Lebensqualität verhelfen. In einem interessanten und laienverständlichen Vortrag möchte die Expertin hinreichend erläutern, was das Lipödem eigentlich ist und wie man es von anderen Erkrankungen, beispielsweise der Fettleibigkeit, abgrenzen kann. Außerdem stellt die Referentin den Krankheitsverlauf, mögliche Ursachen sowie verschiedene Therapiemöglichkeiten am Klinikum Lüdenscheid vor. Als besonderer Gast möchte eine Patientin von ihrer persönlichen Geschichte erzählen und an diesem Abend Mut machen, sich mit dieser Krankheit nicht zu verstecken. "Hilfe ist möglich", betont auch PD. Dr. Stéphane Stahl, Direktor der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie / Handchirurgie am Klinikum Lüdenscheid.
"Nimm doch mal ab" - das hören viele betroffene Frauen, denn ihr Aussehen wird schnell als fettleibig abgetan. Anfänglich versuchen die Betroffenen krampfhaft abzunehmen und scheitern, weil sie unter einer chronischen Erkrankung leiden, deren Ursache leider immer noch nicht hinreichend geklärt ist. Bei dem Lipödem handelt es sich um eine schleichende schmerzhafte Veränderung des Fettgewebes, sprich die Fettzellen sind anders strukturiert. Neben Bewegungsstörungen leiden die Betroffenen unter großen Schmerzen und Taubheitsgefühlen.










