(openPR) Die FDP im Rat macht sich dafür stark, dass die Stadt Bochum einen neuen elektronischen Bürgerservice anbietet. Dadurch sollen die Bürger die Möglichkeit haben, schnell und unbürokratisch ihre Ideen der Stadtverwaltung zu melden. Aber auch Schäden an der städtischen Infrastruktur sollen so per Smartphone oder Webformular gemeldet werden können. Dies erlaubt, dass die Bürger sich mehr für ihre Stadt engagieren und gleichzeitig die Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgern verbessert wird.
"Es steht außer Frage, dass wir ein effizientes System benötigen, mit dem die Bürger Schäden, aber auch Ideen melden können", betonte Felix Haltt, Sprecher der FDP im Rat. "Gerade die vielen aufgetretenen Schäden auf öffentlichen Gehwegen und Straßen nach der letzten Frostperiode zeigen, dass die Verwaltung mit ihren begrenzten Mitteln nicht schnell genug alle Vorfälle erfassen kann. Hier kann ein effizientes System, das zentral die gemeldeten Schäden erfasst, Abhilfe schaffen."
Die Städte Monheim und Sehnde und die Gemeinde Neu Wulmstorf setzen die mobile Kommunikation und das Internet bereits ein, um die Bevölkerung stärker einzubinden. Schäden können mit einem Foto belegt werden und auf einer Karte im Internet eindeutig markiert werden. Auch die Hinterlegung von GPS-Koordinaten ist möglich. So können z.B. wilde Müllkippen oder Graffitis bei der Beseitigung schneller gefunden werden. Schäden können auf diese Weise schneller ausgebessert werden, bevor sie vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch höhere Kosten verursachen.
"Besonders engagierte Bürger können auch eine App auf ihrem Smartphone installieren, die die gleichen Funktionen wie die Webseite zur Verfügung stellt", führt Haltt weiter aus. "Dadurch kann man die Meldung direkt vor Ort absetzen und muss nicht erst warten, bis man wieder zu Hause vor dem Computer sitzt. Dadurch wird auch die Hemmschwelle herabgesetzt, Kontakt mit der Stadtverwaltung aufzunehmen. Das bereits bestehende Bürgertelefon des Ordnungsamtes 'Alles-in-Ordnung!?'-Telefon kann dadurch sinnvoll ergänzt."
Weiterhin können z.B. Spielplätze und andere öffentliche Einrichtungen mit einem QR-Code (Quick Response-Code) versehen werden, um Meldungen noch einfacher zu gestalten. Der Bürger stellt mit seiner Meldung auch seine Kontaktdaten zur Verfügung, so dass die Verwaltung Rückfragen stellen und ihn über den Fortschritt informieren kann.
"Wenn die Stadtverwaltung besonders mutig und innovativ ist, kann sie im Internet einen Überblick über alle Schadensmeldungen und Ideen veröffentlichen", erklärt Haltt. "Natürlich mit Bearbeitungsstatus, damit die Bürger die Fortschritte beobachten können."













