(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Spannende Nachrichten sind weiter Mangelware. Das Amt für Energiestatistik in den USA bestätigt die Aufholjagd der Vereinigten Staaten in punkto Rohölförderung. Man werde, allerdings langsamer als im vielzitierten Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA), seine Förderung erheblich steigern und mit Saudi-Arabien gleichziehen. Was damals mehr Gemüter erregte, ist heute nur ein Kopfnicken wert. Auch, dass die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins unverändert lässt, ist alles andere als eine Sensationsmeldung.
Spannend dagegen, dass Rohöl ohne Impulse weiter spürbar nachgibt, offenbar durch technisch bedingten Verkaufsdruck. 107,70 Dollar kostet ein Barrel Nordseeöl (Brent), 86,60 Dollar ein Barrel US-Leichtöl. Wieder mehr als einen Dollar weniger pro Sorte und Fass. Dabei hatten Commerzbank-Analysten am Morgen das Gegenteil erwartet und vernünftig begründet: „Der Ölpreis sollte dennoch nicht mehr weiter fallen. Dagegen sprechen vor allem die weiterhin bestehenden Angebotsrisiken aufgrund der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten.“ Gleich mehrere Unruheherde in der Region (Ägypten, Gaza, Iran) sprächen für einen Erhalt der Risikoprämie.
Der Euro ist weiterhin nicht gerade eine supersichere Bank angesichts diverser angeschlagener Mittelmeerländer. Sein hohes Level wird heute wohl auch deshalb durch Gewinnmitnahmen ein wenig zurückgenommen, die Gemeinschaftswährung befindet sich ziemlich genau an der 1,30-Dollar-Marke. Heizöl geht den Weg der fallenden Preise trotz Bezahlung in Euro-Währung weiter mit – schön für die deutsche Kundschaft! Zu nachgiebig zeigt sich Gasöl (eine Tonne gleich 921 Dollar), als dass der Euro ein Durchreichen kompensieren könnte: Hundert Liter einer 3.000-Liter-Lieferung kosten 89,14 Euro im Bundesdurchschnitt und damit 43 Cent weniger als gestern.
Den vollständigen Artikel finden Sie auf dem Onlineportal des Fachmagazins Brennstoffspiegel und Mineralölrundschau unter http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=13735
Zum kostenfreien Probe-Abo der Printausgabe geht es hier:
http://www.brennstoffspiegel.de/probe-abo.html
Im monatlich erscheinenden Newsletter „Energie&Mittelstand“ finden Sie weitere Informationen rund um den Energiemarkt. Zum kostenfreien Abo geht es hier:
http://www.brennstoffspiegel.de/newsletter.html
Tägliche News von brennstoffspiegel.de kann man auch auf Facebook brandaktuell lesen: http://www.facebook.com/Brennstoffspiegel
Weitere News finden Sie an sieben Tagen in der Woche auch in der CetoEnergieApp. Mehr dazu hier: http://www.brennstoffspiegel.de/app.html
Brennstoffspiegel gibt’s auch auf Twitter:
https://twitter.com/Brennstoffspieg











