(openPR) Najak und Jack, sogenannte Huskitas - eine Mischung aus sibirischen Husky und Akita Inu (einem japanischen Großspitz) - begleiten Frau Richter, Lehrerin an der Montessori-Schule der Aktion Sonnenschein, in Ihrem Unterricht.
Beide Hunde sind sogenannte Schulhunde, wobei der acht Monate alte Rüde Jack noch in Ausbildung ist, und werden als speziell geprüfte Hunde in den dortigen Unterricht integriert, bzw. eingesetzt. Hierdurch soll u.a. den Kindern die Erfahrung im Umgang mit Hunden ermöglicht werden. Frau Richter besucht die anderen Klassen der Montessori-Schule mit Najak und Jack, um dort praktisch den Umgang und das richtige Verhalten mit Hunden, zur sogenannten Biss-Prävention, einzuüben. Ansonsten sind die beiden Rüden im Klassenverbund anwesend, um durch ihre Anwesenheit positiv auf das Klassengeschehen Einfluss zu nehmen, in dem die Kinder Verantwortung übernehmen und noch einmal ganz anders Rücksicht nehmen lernen. Diese tiergestützte Pädagogik ermöglicht einerseits die individuelle Förderung des Schülers, aber andererseits auch ein effektiveres und harmonischeres Arbeiten in der Klassengemeinschaft. Untersuchungen zu diesem Thema ergaben, dass schon die reine Anwesenheit eines Schulhundes erstaunliche Veränderungen bewirken kann. So gehen die Kinder lieber in die Schule, Verhaltensauffälligkeiten reduzieren sich und Sozialkontakte werden positiv gefördert. Frau Richter kann durch gelenkte Interaktion in Kleingruppen oder in der Einzelarbeit, die Probleme in verschiedensten Bereichen, wie die der Wahrnehmung, des Sozialverhalten oder die Motorik bearbeiten und positiv beeinflussen, da der Hund als „Katalysator“ dienen kann.
Najak und Jack müssen für diese besondere Arbeit nicht nur gut ausgebildet sein, sondern auch besondere Eigenschaften mit sich bringen. Die Schulhunde sollten stressresistent sowie aggressionsfrei sein, Ruhe ausstrahlen sowie ruhig bleiben, auch wenn ein Kind die Hunde mal plötzlich berührt oder umarmen möchte. Ebenso wichtig ist die Hund-Mensch-Beziehung. So müssen die beiden gut aufeinander eingespielt sein, so dass der Hund gehorcht. Der Hundeführer sollte aber auch erkennen und ein Gefühl dafür entwickeln wann der Hund von seiner Arbeit erschöpft ist und eine Auszeit benötigt sowie den Hund vor „unsachgemäßer“ Behandlung durch die Kinder schützen. Derzeit gibt es wohl an etwas über 185 deutschen Schulen inzwischen Hunde und davon sind 10 Hunde in Bayern als Schulhund gemeldet. Somit ist dieses einzigartige Projekt deutlich ausbaufähig.













